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BMF-Auftakt zur EU-Präsidentschaft: 50 Jahre Zollunion

„Die Europäische Zollunion hat viel erreicht“, bekräftigte Finanzminister Hartwig Löger anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens. Zu diesem Jubiläum, das mit der Übernahme der österreichischen EU-Präsidentschaft zusammenfällt, luden der Finanzminister und der Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs ein. Zahlreiche nationale und internationale Gäste aus Wirtschaft und Verwaltung kamen daher am 4. Juli 2018 in das Winterpalais von Prinz Eugen.

„Die EU-Zollunion ist nicht nur die größte und am besten funktionierende Zollunion der Welt, sondern auch eine wichtige Säule für den Erfolg der EU als Wirtschaftsgemeinschaft. Ohne das gute Funktionieren der Zollunion nach innen und nach außen gäbe es keinen freien Warenverkehr zwischen den Mitgliedstaaten“, erklärte Finanzminister Löger. 

Die Aufgabenbereiche der Zollunion sind sehr vielfältig und reichen von Sicherheits- und Schutzaufgaben über die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes bis zur Sicherung des EU-Budgets.  

Im Rahmen des Festaktes diskutierten hochkarätige Persönlichkeiten, wie Wolfram Senger-Weiss, Vorstandsvorsitzender von Österreichs größtem Speditionsunternehmen und Valerie-Lisa Szczepanskis aus dem Management des bekannten österreichischen Süßwarenherstellers Josef Manner&Comp. AG über die Zukunft der Zollunion.  

Als Ressortchef und aktueller Vorsitzender des europäischen Ministerrates für Wirtschaft und Finanzen betonte Finanzminister Löger in seinen Schlussworten: „Wir wissen, dass die Herausforderungen im internationalen Handel und für die Zollunion noch komplexer und schnelllebiger werden, aber wir werden uns darauf in den Rechtsgrundlagen, personell und durch entsprechende IT-Unterstützung vorbereiten. In unserer Präsidentschaft haben wir eine wichtige Initiative gesetzt, eine gemeinsame Charta der Zollverwaltung. Diese politische Erklärung werde ich mit meinem Ressortkollegen und Kommissar Moscovici am 12. Juli in Brüssel unterzeichnen. Diese soll sicherstellen, dass die Zollunion auch künftig eine starke Säule des Binnenmarktes ist, mit dem Fokus auf dem Schutz der Bürger und der Vereinfachung des Handels.“