Euro-Länder einigen sich mit Griechenland auf weitere Hilfsmaßnahmen

Die Finanzminister der Eurogruppe einigten sich bei ihrem Treffen in Luxemburg am 15. Juni 2017 auf eine weitere Hilfstranche für Griechenland in Höhe von 8,5 Milliarden Euro. Voraussetzung dafür war eine Umsetzung von zahlreichen Reformmaßnahmen seitens der griechischen Regierung in den vergangenen Monaten - sowie eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Der Internationale Währungsfonds sagte eine weitere Finanzspritze zu. Dafür sei allerdings eine Einigung auf weitere Schuldenerleichterungen notwendig. Über eventuelle Schuldenerleichterungen will die Eurogruppe zum Ende des Hilfsprogramms im August 2018 entscheiden.

Schelling: „Bei der Umsetzung der vereinbarten Reformen hat Griechenland Fortschritte gemacht. Darüber hinaus ist Griechenland auf einem guten Weg in Richtung Schuldentragfähigkeit und auch die Wachstumsraten geben Grund zur Hoffnung. Die nunmehrige Einigung ist ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Normalität.“ Entscheidend sei, dass der IWF an Bord ist und sich klar deklariert für die Zukunft.