Bargeldkontrolle, Geldwäsche und Korruption

Nachfolgend finden Sie Informationen zur Bargeldkontrolle im Reiseverkehr, zu Geldwäsche und Korruption.

Bargeldkontrolle

Geldwäsche

Der Tatbestand der Geldwäscherei wird im § 165 StGB beschrieben. Der Geldwäscherei macht sich schuld, wer Vermögenswerte aus einer strafbaren Vortat, die durch den Täter selbst oder einem Dritten begangen wurde, verbirgt, ihre Herkunft verschleiert, falsche Angaben über die Verfügungsbefugnis macht, oder diese an sich bringt, verwahrt, anlegt, verwaltet, umwandelt, verwertet oder einem Dritten überträgt.

Als Vortat kommen in Betracht:

Im Steuerrecht finden sich Hinweise zur Geldwäsche in den §§ 25 und 25a Glücksspielgesetz und im § 13 Körperschaftssteuergesetz.

Korruption

Als Korruption ist der "Machtmissbrauch zur Erlangung privater Vorteile sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor“ zu verstehen. Bestechlichkeit ist, wenn ein Amtsträger einen Vorteil fordert annimmt oder sich versprechen lässt. Die Bestechungs- und Korruptionsbestimmungen sind in den §§ 302, 304-309 StGB beschrieben. Wer Amtsträger ist wird im § 74 Abs.1 Z. 4a lit. b und d StGB definiert.

Auch im Steuerrecht sind diese Themen implementiert worden.
Abzugsverbot für Geld- und Sachzuwendungen, deren Gewährungen mit gerichtlicher Strafe bedroht ist siehe § 20 Abs.1 Z 5 lit. a EStG bzw. §12 Abs. 1 Z 4 KStG . Nähere Erläuterungen enthalten die Einkommensteuerrichtlinien (EStR) unter Randzahl 4840 und folgende