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Zahlungsverkehr des Bundes

Das Bundesministerium für Finanzen ist für die Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehr des Bundes verantwortlich. Diese zentralistische Ausrichtung ermöglicht ein Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

SEPA-Zahlungsverkehr des Bundes

Die IT-Sektion des Bundesministeriums für Finanzen ist für den gesamten Zahlungsverkehr des Bundes zuständig und unterstützt hierbei die gesamte öffentliche Verwaltung. Der Zahlungsverkehr des Bundes umfasst Ein- und Auszahlungen in den Bereichen wie  z.B. Steuern, Abgaben, Beihilfen und  Arbeitslosenversicherung. Mit in etwa 30 Millionen durchzuführenden Transaktionen pro Jahr wird das gesamte  Bundesbudget zentral über den Zahlungsverkehr des Bundes abgewickelt.  Nur mehr ein sehr geringer Anteil dieser Transaktionen wird infolge stetiger Modernisierung beleghaft durchgeführt.
 
Das Bundesministerium für Finanzen hat die Aufforderung der Europäischen Kommission, die öffentliche Hand in den Mitgliedstaaten möge eine Vorbildfunktion bei der Verwirklichung des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes SEPA übernehmen, bereits Mitte 2006 angegenommen und begonnen, SEPA im Bereich des Zahlungsverkehrs des Bundes umzusetzen. Schnell war klar, dass dies neben einer IT‑Umstellung auch eine erhebliche organisatorische Umstellung bedeutete.

Die Zentralisierung des Zahlungsverkehrs des Bundes über das Bundesministerium für Finanzen hat sich bei den Umsetzungsbemühungen zu SEPA als großer Vorteil gegenüber anderen Staaten der Europäischen Union, bei denen der Zahlungsverkehr dezentral organisiert ist, herausgestellt. So konnte im Bereich des Zahlungsverkehrs des Bundes bis dato ein Umstellungsgrad von 90% aus SEPA-Überweisungen (SCT) und SEPA-Lastschriften (SDD) erreicht werden. 
Dabei galt es an sich trivial klingende Fragen wie z.B. "Wie erfahre ich IBAN und BIC zu einer Kontonummer?" zu beantworten. Dies konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und der Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr GmbH. (STUZZA) und den österreichischen Kreditinstituten gelöst werden.  
Die Umstellung des nationalen Lastschriftverfahrens (Einzüge) auf die SEPA‑Lastschrift (SDD) stellt neben der Verwendung von IBAN und BIC die größte Herausforderung beim Umstieg auf SEPA dar, wobei der Verwaltung der erteilten Mandate für SEPA-Lastschriften, die genauen Richtlinien unterliegen, eine zentrale Bedeutung zukommt.  
Unter einem Mandat wird die von der bzw. dem Zahlungspflichtigen schriftlich erteilte Befugnis von seinem Bankkonto einzuziehen, also die Berechtigung zum Abbuchen von bestimmten Geldbeträgen verstanden. 
Die einziehende Dienststelle hat dafür Sorge zu tragen, dass einerseits bei jeder Lastschrift auch die Mandatsreferenz an das Kreditinstitut mitübermittelt wird. Andererseits ist ein erteiltes Mandat von der Zahlungsempfängerin bzw. vom Zahlungsempfänger so aufzubewahren, dass dieses im Reklamationsfall verfügbar ist und vorgelegt werden kann.

SEPA-der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum
Anteil an SEPA-Überweisungen (SCT) im Bund
Anteil an SEPA-Lastschriften (SDD) im Bund

bargeldlos zahlen

​Für Zahlungen an österreichische Verwaltungseinrichtungen stehen den Bürgerinnen und Bürgern moderne und innovative Wege zur Verfügung. Zahlungen vor Ort sind mit Debit- und Kreditkarte möglich. Im Internet können Zahlungsaufforderungen mittels Kreditkarte, Handy und eps-Onlineüberweisung beglichen werden.

Diese Zahlungsarten sind möglich. Listen der Akzeptanzstellen erhalten Sie durch Klick auf den jeweiligen Link.

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Internetzahlung - eps-Online-Überweisung
Internetzahlung - @Quick
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Zahlung vor Ort - Bankomat-Kasse
Zahlung vor Ort - Quick