Wien, 13.02.2014 OECD-Gremium würdigt Österreichs Bemühungen gegen Geldwäsche Finanzminister Spindelegger: „Österreichs Anstrengungen zeigen Erfolge“

Österreichs Fortschritte im Kampf gegen Geldwäsche werden international gewürdigt: Am Mittwoch tagte in Paris die Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF), das international führende Gremium zur Bekämpfung der Geldwäsche mit Sitz bei der OECD.  2009 wurde Österreich aufgrund seiner Ratings im sogenannten Regular Follow-Up Prozess platziert und musste jährlich berichten. Diese Berichtspflicht wurde am Mittwoch gelockert.

Begründet wurde das mit Fortschritten in der nationalen Gesetzgebung in den letzten Jahren. Als Beispiele wurden geänderte Sorgfaltspflichten bei Kontoeröffnungen oder Änderungen bei der Kriminalisierung von Terrorismusfinanzierung angeführt. So entsprechen etwa die österreichischen Kundenidentifizierungspflichten nun den internationalen Standards. Finanzminister Michael Spindelegger dazu: „Österreich hat erfolgreich die Empfehlungen der Financial Action Task Force on Money Laundering umgesetzt. Die Anstrengungen Österreichs im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zeigen weitere Erfolge.“