Wien (BMF), 09.05.2014 Spindelegger und elf Amtskollegen werben für starken Euro Finanzminister: „Europa hat der Exportnation Österreich Wohlstand gebracht“

„Österreich liegt heute in der Mitte Europas, nicht mehr am Eisernen Vorhang und das, weil heute auch unsere Nachbarn im Osten Mitglieder des Friedensprojektes Europa sind“, erklärte Vizekanzler und Finanzminister Dr. Michael Spindelegger anlässlich des Europatages am 9. Mai. „Europa hat den Österreicherinnen und Österreichern wirtschaftlichen Wohlstand gebracht und wir dürfen uns dank dieser Entwicklung zu einem der reichsten Länder der Europäischen Union zählen“, betonte der Finanzminister.

Im gemeinsamen Videoprojekt „Stimmen für Europa“ erklären Spindelegger und elf weitere EU-Finanzminister, warum sie von Europa und der gemeinsamen Währung überzeugt sind. Beim Projekt, das vom deutschen Bundesministerium der Finanzen anlässlich des Europatages initiiert wurde, nehmen auch Vertreter der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB), der Europäischen Investitionsbank (EIB) und des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) teil.

Österreichs Finanzminister Spindelegger: „Zu der gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion gehört natürlich auch unsere gemeinsame Währung, der Euro. Als Exportnation, deren Exporte zu zwei Drittel nach Europa gehen, hat Österreich vom Euro besonders profitiert. Stabilität, Sicherheit und eine niedrige Inflation sind Vorteile, die uns der Beitritt zur Europäischen Union gebracht hat“, erläuterte Spindelegger weiter.

„Das gemeinsame Projekt Stimmen für Europa´ soll die Bedeutsamkeit unserer Gemeinschaftswährung, unserer Wirtschaftsgemeinschaft und des Friedensprojektes Europa hervorstreichen“, erklärte der österreichische Finanzminister. „Wie meine Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Euroraum glaube auch ich fest an den Europäischen Gedanken, den der Gründervater Robert Schuhmann am 9. Mai 1950 begonnen hat. Die Europäische Union ist ein Erfolgsprojekt, das es gilt, auch in Zukunft mit allen Mitteln zu unterstützen und fortzusetzen“, schloss Spindelegger.

Das gemeinsame Video des Projektes „Stimmen für Europa – Voices for Europe“ können Sie im Videoportal des Bundesministeriums für Finanzen ansehen: "Stimmen für Europa"