Wien, 12.11.2014 Konstruktive Gespräche beim Wirtschaftsforum in Rom Schelling: „Privatinvestitionen essentiell für Wirtschaftswachstum“

Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling hat sich beim österreichisch-italienischen Wirtschaftsforum in Rom für mehr Privatinvestitionen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums ausgesprochen. „Investitionen der öffentlichen Hand alleine genügen nicht, um den Wirtschaftsaufschwung in der EU zu fördern. Dazu brauchen wir auch Privatinvestitionen. Wir müssen mit der Kooperation aus öffentlicher Hand und Privatinvestoren dem Zukunftsprojekt Europa wieder Schwung verleihen“, erklärte Schelling.

Der österreichische Finanzminister hielt weiter fest, dass insbesondere Bürokratieabbau bei der Förderung des Wirtschaftswachstums eine enorme Rolle spiele. „Für uns sind strukturelle Reformen in den EU-Mitgliedsstaaten besonders wichtig. Denn viele Elemente, die das Wachstum bremsen, sind nicht nationalbedingt, sondern hängen von der EU ab“, so Schelling, der seinen Rom-Besuch auch für bilaterale Treffen mit Italiens Finanzminister Padoan und den Gouverneur der Banko d'Italia nutzte.
 
Der Finanzminister nutzte die Gelegenheit beim Wirtschaftsforum in Rom darüber hinaus um neben dem Modell für die Finanztransaktionssteuer auch die österreichischen Steuerreform-Pläne zu erläutern: „Diese Reform ist gerade in Zeiten der Konsolidierung und des schwachen Wirtschaftswachstums eine Herausforderung. Ich nehme diese aber gerne an.“

Abschließend betonte Schelling die große Bedeutung der engen Kooperation mit Nachbarländern wie Italien für exportorientierte Länder wie Österreich und bedankte sich für die konstruktive Partnerschaft.