Wien (BMF), 11.08.2015 Schelling und Karmasin: Rund 20.000 Familien profitieren von antragloser Familienbeihilfe Erfolgreicher Start der antraglosen Familienbeihilfe - Automatisierte Abwicklung verkürzt Antragsverfahren auf unter 2 Tage

Von der mit 1. Mai 2015 in Kraft getretenen antraglosen Familienbeihilfe haben nach knapp drei Monaten bisher über 19.800 Familien profitiert. Mussten bisher Eltern nach der Geburt eines Kindes direkt am Finanzamt vorsprechen und den Antrag für den Bezug der Familienbeihilfe direkt stellen, erfolgt nunmehr die Antragstellung vollkommen automatisch. Mit der Anmeldung des Kindes am Meldeamt werden die Daten direkt an das Finanzamt weitergeleitet. "Diese Verwaltungsvereinfachung spart den Eltern den Gang zum Finanzamt, verkürzt die bürokratischen Wege und beschleunigt die Überweisung des Geldes", freuen sich die beiden ressortverantwortlichen Minister Sophie Karmasin und Hans Jörg Schelling.

 Seit 1. Mai wurden 19.803 Datensätze bearbeitet. Im Schnitt dauert die Bearbeitungszeit rund 1,5 Tage. Rechnet man die 2-3 tägige Dauer für die Überweisung der Familienbeihilfe dazu, ist in den meisten Fällen eine Abwicklung innerhalb einer Woche garantiert. "Genau so stelle ich mir eine moderne Finanzverwaltung vor. 80.000 Familien sparen sich somit jedes Jahr den Finanzamtsbesuch", freut sich Finanzminister Hans Jörg Schelling über den erfolgreichen Start des ersten No-Stop-Shop Projekts, das Ende Juni den 1. Platz im Rahmen des 15. eGovernment-Wettbewerbs in Berlin gewonnen hat.

 Familienministerin Sophie Karmasin unterstreicht mit dem neuen Service die Familienfreundlichkeit. "Junge Eltern können nun die ersten Tagen und Wochen die Zeit mit ihrem Baby uneingeschränkt genießen. Die antraglose Familienbeihilfe ist ein weiterer wichtiger Schritt um Österreich zum  familienfreundlichsten Land Europas zu machen", so Karmasin.