Wien (BMF), 26.2.2015 Polizei-Donaustadt gelingt es in Zusammenarbeit mit der Finanzpolizei mutmaßlichen Serienbetrüger zu überführen

Im Herbst 2014 führten auf Grund eines Hinweises die Ermittlungen des Stadtpolizeikommandos Donaustadt zu einem 44-jährigen Mann, der über einen Zeitraum von mehreren Jahren verschiedene Scheinfirmen angemeldet hatte. Es handelte sich dabei zumeist um Bau- oder Reinigungsfirmen bei denen der Beschuldigte fremde Personen als Firmeninhaber eintragen ließ. Unter diesen falschen Angaben kaufte er Arbeitsgeräte und Fahrzeuge an, beglich allerdings nie die Kosten dafür. Sobald eine Firma in Konkurs ging, entfernte sich der Firmenverantwortliche aus dem Bundesgebiet und der 44-Jährige meldete unter einer anderen Person eine neue Scheinfirma an. Die Schadenssumme beläuft sich derzeit auf ca. 700.000 Euro. Auf Grund der koordinierten Ermittlungen des Stadtpolizeikommandos Donaustadt und der Finanzpolizei konnten im Zuge von fünf Hausdurchsuchungen am 20. Februar 2015 der mutmaßliche Haupttäter und ein Mittäter festgenommen, sowie eine Mittäterin auf freiem Fuß angezeigt werden. Dabei wurden auch mehr als elf betrügerisch erlangte Fahrzeuge, sowie zahlreiche Aktenordner und Unterlagen diverser Scheinfirmen sichergestellt. Das Stadtpolizeikommando Donaustadt führt gemeinsam mit der Finanzpolizei die weiteren umfangreichen Ermittlungen.

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Für Medienrückfragen zur Finanzpolizei steht Mag. Johannes Pasquali, Sprecher des Bundesministeriums für Finanzen unter der Telefonnummer 01/514 33 501028 zur Verfügung.