(BMF) Wien, 06.02.2017 HETA reduziert Haftungsrisiko für Osteuropanetzwerk auf fast Null Bund dem Ziel einer Steuerzahler schonenden Lösung einen entscheidenden Schritt näher

Die HETA, vormals Hypo Alpe Adria, hat heute eine entscheidende Nachricht für den Steuerzahler und die Republik Österreich veröffentlicht. Gemäß dem Plan des Finanzministeriums (BMF) reduziert die HETA das Osteuropa-Risiko. Der Bund ist somit dem Ziel einer möglichst Steuerzahler schonenden Lösung einen entscheidenden Schritt weiter. Das Haftungsrisiko für das ehemalige Osteuropanetzwerk ist damit fast auf Null reduziert.

"Die Abarbeitung der ehemaligen Hypo Alpe Adria ist ein mühsamer und langwieriger Prozess. Nachrichten wie die heutige belegen, dass das fundiert aufgesetzte Abbaumanagement uns Stück für Stück hin zum Ziel bringen wird, das Kapitel HETA ein für alle Mal zu schließen. Es gelingt uns Schritt für Schritt, unsere Pläne und Intention umzusetzen, eine möglichst Steuerzahler schonende Lösung in die Realität umzusetzen sowie gleichzeitig Stabilität und Vertrauen in den Finanzstandort Österreich zurück zu bringen. In jedem Fall bleibt es bei meiner Ansage: Es gibt kein frisches Geld mehr für die HETA", betont Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling.

Mit der heutigen Bekanntgabe ist die ehemalige Tochter der Hypo Alpe Adria International somit einen maßgeblichen Schritt weiter auf dem Weg zu einer eigenständigen Bank. Die Schulden des Osteuropa-Netzwerkes bei der HETA können somit viel eher als erwartet vollständig getilgt werden. Damit besteht für den Bund keinerlei Haftungsrisiko mehr aus dem Verkauf im Jahr 2014.