Wien (BMF), 11.03.2016 Schelling: Nicht-Annahme des Kärntner Angebots wäre ohne Auswirkung auf den normalen Ablauf des Verfahrens Ökonomisch sinnvolle Lösung für Gläubiger wäre vom Tisch – Ball bei FMA

„Wir wissen voraussichtlich im Laufe des Montags, wie es um die Annahme des Angebots bestellt ist“, so Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling zu heutigen ersten Aussagen einer Gruppe von HETA-Gläubigern. „Falls es tatsächlich zu einer Nichtannahme käme, passiert grundsätzlich einmal gar nichts. Ich betone es war ein freiwilliges Angebot. Der normale Ablauf des Verfahrens wird dadurch nicht beeinflusst. Der nächste Schritt ist der Schuldenschnitt durch die Finanzmarktaufsicht (FMA), der in jedem Fall, auch ohne das freiwillige Rückkaufangebot des Kärntner Ausgleichszahlungsfonds, gekommen wäre.“

Bedauerlich wäre eine Nichtannahme vor allem für die Vernünftigen unter den Gläubigern, die das Angebot gerne angenommen hätten, betont Schelling. „Für uns ändert sich nichts. Es wurde nur ein freiwilliges, attraktives Angebot – in erstmaliger Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bankenabwicklung – ausgeschlagen. Verloren haben jene, die wirtschaftliche Vernunft ausgeschlagen haben.“