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Wien (BMF), 08.06.2018 Walter Jöstl übernimmt Geschäftsführung der ÖBIB Finanzministerium arbeitet an neuem ÖBIB Konzept

Auf Vorschlag von Finanzminister Hartwig Löger wurde Walter Jöstl von der Bundesregierung als Geschäftsführer der Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) eingesetzt. Der langjährige Mitarbeiter der ÖBIB übernimmt nach Auslaufen des Vertrags von Martha Oberndorfer interimistisch die Geschäftsleitung.  

Die scheidende Geschäftsführerin Martha Oberndorfer hatte keine Bewerbung eingereicht. Sie habe, so Löger, in ihrer Funktionsperiode hin zu effizienten und sparsamen Strukturen einen wertvollen Beitrag geleistet: „Ich bedanke mich bei Martha Oberndorfer für Ihren Einsatz und Ihr Engagement. Wenn es darum ging die Interessen Österreichs gegenüber unseren Beteiligungsunternehmen zu vertreten, war sie immer an Ort und Stelle. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen. Ich wünsche ihr für die kommenden Aufgaben alles Gute.“ Nun geht es darum, im Rahmen einer Wachstums- und Stärkungsphase auf dem geleisteten Fundament aufzubauen. 

Finanzminister Hartwig Löger sieht mit der Bestellung von Walter Jöstl eine geeignete Besetzung für die Übergangsphase bis das Zukunftsmodell der ÖBIB in die endgültige Umsetzung kommt: „Walter Jöstl steht als langjähriger Prokurist der ÖBIB für Kontinuität, die wir in der Umsetzungsphase sehr gut einsetzen können. Die Bindung dieses Know-Hows an die ÖBIB war einer der Punkte, die uns von Walter Jöstl überzeugt haben.“ 

Im Finanzministerium arbeitet man nun im Auftrag von Finanzminister Hartwig Löger intensiv an einem Zukunftsmodell der ÖBIB zur Weiterentwicklung des Beteiligungsmanagements: „Unsere oberste Prämisse ist es, unser professionelles Beteiligungsmanagement für den Standort, für die Republik und damit letztlich auch für den Steuerzahler einzusetzen. Eine ÖBIB Neu wird sich nicht nur an hohen Dividenden orientieren, sondern an einer bestmöglichen Entwicklung der Unternehmen mit Erhalt Österreichs als Kernaktionär bei den Beteiligungen.“ Dieses Zukunftsmodell werde, so Löger, im Laufe der zweiten Jahreshälfte im Detail präsentiert.