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Washington (BMF), 13.04.2019 Digitalsteuer: Löger traf US-Finanzminister Steven Mnuchin Löger legte österreichische Position dar; umfassende Besteuerung der digitalen Wirtschaft soll gemeinsam auf OECD-Ebene vorangetrieben werden

Finanzminister Hartwig Löger nutzte die vom 11. – 14. April stattfindende IWF-/Weltbank-Tagung in Washington, um seinem US-Amtskollegen Steven Mnuchin die österreichische Sichtweise zur kürzlich festgelegten nationalen Digitalsteuer für digitale Großkonzerne darzulegen: „Es war ein äußerst konstruktives Gespräch mit dem US-Finanzminister, bei dem wir die unterschiedlichen Sichtweisen diskutieren konnten. Es gelang uns dabei Unklarheiten – wie insbesondere die genaue Ausgestaltung unseres Digitalsteuer-Pakets – auszuräumen“, sagt Finanzminister Hartwig Löger nach dem Gespräch.

Einig war man sich, dass die faire Besteuerung im digitalen Zeitalter und die Verhandlungen auf OECD-Ebene höchste Priorität haben, führt der österreichische Finanzminister aus. „Die Digitalisierung stellt das Steuerrecht weltweit vor große Herausforderungen. Daher bleibt es ein wichtiges Thema, dass wir mit der internationalen Staatengemeinschaft vorantreiben müssen. Mit den USA haben wir hierbei einen starken Verbündeten”, meint Löger.

„Österreich hat sich den gesamten Ratsvorsitz dafür eingesetzt eine gemeinsame, europäische Lösung zu erzielen. Ich war bereits damals mit US-Finanzminister Steven Mnuchin im Gespräch, um eine Verknüpfung zur OECD-Lösung herzustellen. Tatsache ist jedoch, dass sowohl auf europäischer, als auch globaler Ebene der Nachdruck fehlt. Daher war es für Österreich Zeit zu handeln. Österreich ist damit Vorreiter für eine faire Besteuerung im digitalen Zeitalter und verleiht den Verhandlungen für umfassendere Maßnahmen auf internationaler Ebene zusätzlich Druck“, so Löger abschließend.