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Wien (BMF), 27.11.2018 Löger bei OeNB-Herbsttagung: EU als Brückenbauer zwischen West und Ost Löger: „In Zeiten wachsenden Protektionismus‘ gilt es die wirtschaftliche Integration Europas weiter zu vertiefen.“

Bei der am 26. und 27. November stattfindenden Konferenz zur wirtschaftlichen Integration Europas der Oesterreichischen Nationalbank betonte Finanzminister Löger in seiner einleitenden Rede die zentrale Rolle der Europäischen Union im aktuellen globalen Umfeld. In den letzten Jahren, wurden die politischen Rahmenbedingungen, die der Weltwirtschaft kontinuierlich gute Dienste geleistet haben, zunehmend in Frage gestellt. Sowohl in den USA als auch in China sind verstärkte Formen des Protektionismus wahrzunehmen.  „Für die Europäische Union ist es nun wichtiger denn je, den Dialog mit West und Ost zu suchen und zu vermitteln“, betonte Löger. „Der globale Handel ist kein Nullsummenspiel, kommt jedoch letztendlich jedem beteiligten Land zugute.“ Gleichzeitig verwies Finanzminister Löger auf seine kürzlich absolvierte China-Reise, in der er sich sowohl mit dem chinesischen Finanzminister als auch dem chinesischen Steuerminister ausführlich über die „Belt and Road Initiative“ unterhalten konnte und klarstellte, dass auch diese keine „one way road“ sein dürfe.

Für Europa sei jedenfalls die verstärkte wirtschaftliche Integration – auch mit den Nachbarstaaten – von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig strich Finanzminister Löger die starke Präsenz der österreichischen Finanzinstitutionen sowie gemeinsame Initiativen zur Sicherung der Stabilität des Finanzsektors und von Prosperität in Mittel-, Ost- und Südosteuropa hervor.

Abschließend ging Finanzminister Löger auf die geplante Aufsichtsreform ein. Dabei stellte er klar: „Es besteht absolut kein Zweifel an der Unabhängigkeit der Oesterreichischen Nationalbank. Wir haben und werden diese Unabhängigkeit immer verteidigen!“