67 illegale Glücksspielgeräte beschlagnahmt – Rigoroses Vorgehen der Finanzpolizei im Raum Linz

Nach einer weiteren Schwerpunktaktion der Finanzpolizei in dieser Woche im Kampf gegen das illegale Glücksspiel im Raum Linz zieht Finanzminister Gernot Blümel eine positive Bilanz: „Die Finanzpolizei konnte an acht verschiedenen Standorten insgesamt 67 illegale Automaten beschlagnahmen. Das ist ein schwerer Schlag gegen das illegale Glücksspiel in Oberösterreich und eine gute Nachricht im Sinne des Spielerschutzes.“

Die Dreistheit der Glücksspielbetreiber kennt dabei offenbar kaum noch Grenzen. Nachdem am Dienstag 42 Automaten beschlagnahmt wurden, rückten 35 Finanzpolizisten am Donnerstag erneut aus und fanden in den gleichen acht Lokalen wieder illegale Geräte vor, insgesamt 25 Stück.

Besonders eklatant ist der Fall eines Glücksspielbetriebs, der mittlerweile zum 12. (!) Mal kontrolliert wurde und in der Zwischenzeit behördlich geschlossen wurde. Das hielt die Betreiber nicht davon ab, wieder illegale Automaten aufzustellen und das Geschäft weiter laufen zu lassen. Hier ging man sogar noch einen Schritt weiter: Um den Finanzbediensteten den Job besonders schwer zu machen, waren die Geräte fest im Boden verankert und mit einer Alarmanlage ausgerüstet. Die Geräte mussten vor dem Abtransport erst losgeschnitten werden.

Auch an drei weiteren Standorten waren die Automaten ebenfalls fest im Boden verankert. Bei einem Lokal in Urfahr verweigerten die Betreiber zudem den Zugriff und die Türen mussten gewaltsam geöffnet werden. „Mit vermeintlich kreativen Lösungen versuchen die illegalen Glücksspielbetreiber der Finanzpolizei das Leben schwerzumachen. Auch diese erfolgreiche Schwerpunktaktion zeigt wie entschlossen unsere Finanzpolizei den Kampf gegen illegales Glückspiel führt“, so Finanzminister Blümel.