BMF/Zoll: Größter Drogenaufgriff seit Jahren – 140 kg Cannabis in „leerem“ Sattelschlepper sichergestellt Zöllner entdecken doppelten Boden

Das leere Sattelzugfahrzeug kam den Zöllnern, die am 13.10. ihren Dienst auf der A8 Richtung Grenzübergang Suben versahen, verdächtig vor. Im Zuge der Kontrolle gab der 44-jährige Fahrzeuglenker aus Montenegro an, die ursprüngliche Ladung von Albanien bis in die Steiermark transportiert zu haben. Danach wollte er weiter nach Deutschland fahren, um dort eine neue Ladung zum Transport zu übernehmen.

Sowohl Sattelzugfahrzeug als auch Sattelanhänger wurden daraufhin einer Zollkontrolle unterzogen. Einer der Zöllner kletterte unter den Sattelanhänger, wo er einen Hohlraum entdeckte. In der Kontrollhalle Suben, wo die Überprüfung fortgesetzt wurde, konnten die Bodenbretter entfernt werden.

Im freigelegten Versteck wurden 120 Packungen Cannabis zu jeweils rund einem Kilogramm Cannabiskraut gefunden. Die Drogen waren innen mit Luftpolsterfolie sowie außen mit Kunststofffolie umwickelt worden. Insgesamt wurden rund 140 kg Cannabiskraut sichergestellt. Der Fahrzeuglenker sowie der Sattelzug wurden an Polizisten des Landeskriminalamtes Oberösterreich übergeben. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis verhängte über den 44-Jährigen die Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen laufen.

„Die Beharrlichkeit und Sorgfalt, mit der die Zöllnerinnen und Zöllner in ihrer täglichen Arbeit gegen Schmuggel und Betrug vorgehen, hat sich auch in diesem Fall bezahlt gemacht“, ist Finanzminister Gernot Blümel stolz auf den neuerlichen Erfolg des Zolls im Kampf gegen die Suchtmittelkriminalität. „Mit der hervorragenden Zusammenarbeit von Polizei und Zollverwaltung werden wir den Drogendealern weiterhin gemeinsam massiv entgegentreten!“