Blümel reagiert empört auf Aussagen von Kommissionsvertreter Selmayr

Finanzminister Gernot Blümel reagiert empört auf heutige Aussagen des Vertreters der EU-Kommission in Wien, Martin Selmayr in der Tageszeitung „Die Presse“: „Die Äußerungen von Herrn Selmayr zeugen von einer unfassbaren Überheblichkeit gegenüber der Wiener Stadthotellerie und den betroffenen Branchen und Unternehmen. Den Einsatz für existenzgefährdete Unternehmen als Wahlkampf abzutun, zeugt von einem Unvermögen die Lage in Wien richtig einzuschätzen.

Unter dem Vorwand der Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit werden im Büro der Vizepräsidentin Vestager realitätsferne Entscheidung getroffen. Es geht hier jedoch bei vielen Unternehmen weniger um Wettbewerbsfähigkeit als ums nackte Überleben und Arbeitsplätze. Ich würde Herrn Selmayer und Kollegen empfehlen mit offenen Augen durch Wien zu gehen und mit betroffenen Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen.“

Um die Lage der österreichischen Unternehmen der Kommission noch einmal darzulegen, hat Finanzminister Blümel heute einen Brief an Vizepräsidentin Vestager geschickt und zu einem klärenden Gespräch mit betroffenen Wirtschaftstreibenden nächste Woche eingeladen.