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Finanzpolizei deckt zahlreiche Ungereimtheiten bei Paketdienst auf

Eine Kontrolle der Finanzpolizei am 16. September bei einem Paketdienstleister in Niederösterreich brachte zahlreiche Verstöße zutage. 9 Anzeigen aufgrund falscher Anmeldungen bei der Sozialversicherung, 3 Delikte in Zusammenhang mit dem Arbeitslosenversicherungsgesetz sowie 2 illegal tätige Ausländer sind nur die erste Bilanz. Die Auswertung der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit ist noch im Gange und wird vermutlich noch weitere ASVG-Verstöße aufzeigen.

„Wir werden auch weiterhin mit aller Härte durchgreifen, wenn sich Betrüger auf Kosten der Allgemeinheit illegal bereichern wollen. Dieser erneute Erfolg durch die Finanzpolizei zeigt, wie entschlossen wir für faire Wettbewerbsverhältnisse im Sinne der redlichen Unternehmer sowie der Steuerzahler kämpfen“, zeigt sich Finanzminister Gernot Blümel mit dem Einsatz der Finanzpolizei zufrieden.

Insgesamt waren 20 Finanzpolizisten vor Ort im Einsatz und kontrollierten im Laufe des Vormittags 155 Fahrer, davon 26 Österreicher, die restlichen Fahrer kamen hauptsächlich aus Indien und Pakistan. Alle kontrollierten Zusteller sind bei Subfirmen des Paketdienstleisters angestellt, der insgesamt 12 Betriebe mit den Lieferdiensten beauftragt hat. Gleich gegen sechs dieser Firmen lagen Forderungspfändungen in einer Höhe von über 155.000 Euro aufgrund von Steuerrückständen vor.

Alleine auf Basis der Kontrollergebnisse wurden Strafen in fünfstelliger Höhe beantragt, die Ermittlungen dauern aber noch an und werden wohl noch empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen.