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Finanzminister Blümel: Härtefallfonds auf 2 Mrd. verdoppelt

„Alle die Hilfe brauchen, sollen Hilfe bekommen.“ Phase 2 des Härtefallfonds startet am 16. April: Entfall der Verdienstober- und -untergrenze, Öffnung für Jungunternehmer
 
„Das oberste Ziel der ganzen Bundesregierung bleibt, die Gesundheit der Menschen zu gewährleisten, Menschenleben zu retten, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und die Unternehmen durch die Krise zu begleiten. Wir haben deswegen einen Schutzschirm in Höhe von 38 Mrd. Euro über die österreichische Volkswirtschaft aufgespannt“, so Finanzminister Gernot Blümel bei der heutigen Pressekonferenz. Dieses 38 Mrd. Euro Hilfspaket sieht 10 Mrd. Euro für Steuerstundungen vor, 9 Mrd. für Garantien und Haftungen, 4 Mrd. für Soforthilfe und einen 15 Mrd. Corona-Hilfsfonds.
 
Die Soforthilfe in Höhe von 4 Mrd. Euro wurde zur ersten schnellen, unbürokratischen Hilfe für die Betroffenen beschlossen und damit unter anderem die Corona-Kurzarbeit zur Erhaltung der Arbeitsplätze finanziert. Ebenso wird daraus der Härtefallfonds finanziert dessen Phase 1 bereits gestartet ist. Dieser wird nun von 1 Mrd. auf 2 Mrd. Euro verdoppelt. „Die erste Phase ist bereits angelaufen und fast 90% der Anträge sind bereits erledigt. Ich bedanke mich bei allen, die in der Vorbereitung, in der raschen Abwicklung hier tätig waren und wirklich unter Aufbringung all ihrer Energie sichergestellt haben, dass Menschen, die sofort, schnell, unbürokratisch Geld brauchen, das auch erhalten können“, so Finanzminister Blümel.

„Wir haben den Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert, daher auch die höhere Summe. Anspruchsberechtigt ist de facto jeder, der in den vergangenen Jahren von einer selbstständigen Tätigkeit gelebt hat“, so Finanzminister Blümel. Die Einreichung für die zweite Phase startet am 16. April. In Phase 2 ist eine Auszahlung von bis zu 2.000 Euro monatlich für drei Monate möglich. Insgesamt stehen somit bis zu 6.000 Euro zur Verfügung. Im Gegensatz zu Phase 1 entfallen sowohl die Verdienstobergrenze als auch -untergrenze als Eintrittskriterium. Ebenso steht diese Phase für Jungunternehmen offen.
 
„Wir können nicht sagen, wie lange diese Krise dauern wird und nicht versprechen, wann sie vorbei sein wird. Was wir aber versprechen können ist, dass wir alles tun werden, um die Gesundheit der Menschen zu schützen, um Menschenleben zu retten, möglichst viele Arbeitsplätze zu retten und die Unternehmen durch die Krise zu begleiten“, so Finanzminister Blümel abschließend.