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Erneut schwerer Schlag gegen illegale Glücksspielszene in Linz

Die Finanzpolizei lässt im Kampf gegen das illegale Glücksspiel in Linz nicht locker. Nachdem erst kürzlich bei zwei Schwerpunkteinsätzen insgesamt 66 Automaten beschlagnahmt werden konnten, gelang den Finanzbediensteten am 24. Juli ein weiterer Coup: Insgesamt 38 Glücksspielgeräte an sechs verschiedenen Einsatzorten in Linz wurden sichergestellt.

Finanzminister Gernot Blümel zeigt sich bei der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels entschlossen: „Kriminalität macht keinen Urlaub, daher gehen selbstverständlich auch die Kontrollen der Finanzpolizei weiter, bis der Glücksspielsumpf trockengelegt ist. Wir bemerken eine zunehmende Konzentration der Szene auf die Ballungsräume, so konnten wir alleine in Linz in diesem Jahr über 150 Glücksspielgeräte beschlagnahmen.“

Wie bereits bei vorangegangenen Kontrollen machten es die Täter der Finanzpolizei auch diesmal nicht leicht. Gleich bei drei der sechs Glücksspielstätten waren die Geräte mit Gewindestangen fest im Boden verankert. Mit Hilfe eines Schlossers wurden die Automaten losgeschnitten, ehe sie abtransportiert und in ein Verwahrlager gebracht werden konnten.

Oberösterreich, und da im Speziellen der Raum Linz, hat sich – neben Wien – zu einem der Hotspots in Sachen illegales Glücksspiel entwickelt. Alleine in diesem Jahr wurden insgesamt knapp 260 Geräte im gesamten Bundesland beschlagnahmt. Die Glücksspielmafia kann mit dem Automatengeschäft hohe Gewinnmargen erzielen. Bei Anschaffungskosten von etwa 3.000 Euro pro Gerät werden – abhängig vom Standort – Umsätze von bis zu 15.000 Euro im Monat auf Kosten der Spielsüchtigen erzielt. „Dank des Einsatzes der Finanzpolizei wird das illegale Glücksspiel für die Betreiber aber zunehmend unattraktiv“, schloss Finanzminister Blümel.