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Forum Finanz: EBRD Transition Report 2019-20

Am 12. Februar 2020 stellte die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Finanz“ im Bundesministerium für Finanzen den diesjährigen Transition Report 2019-20 vor. Dieser stand unter dem Titel „Better Governance, better economies“ und beleuchtete wie schwache Governance Unsicherheit und schlechte Wettbewerbsbedingungen schafft, während sich "Good Governance" positiv auf Wirtschaftswachstum, Lebensqualität und Umwelt auswirkt.

Eröffnet wurde die Fachveranstaltung vom Chef der Sektion für Wirtschaftspolitik, Finanzmärkte und Zölle im Bundesministerium für Finanzen, Harald Waiglein. Neben der EBRD Chef-Ökonomin, Beata Javorcik, diskutierten die Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft der Oesterreichischen Nationalbank, Doris Ritzberger-Grünwald, der Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche, Mario Holzner, als auch Moderator Leander Treppel, EBRD Direktor, die aktuellen Ergebnisse.


Der Bericht macht deutlich, dass „bad governance“ seinen Preis hat. So führe sie neben einer geringeren Wettbewerbsfähigkeit und ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu einem „allgemeinen Gefühl der Ungerechtigkeit und Desillusionierung gegenüber der Politik“, heißt es in dem Bericht. Zwar hätten die Länder in den Einsatzregionen der EBRD seit den 1990er Jahren – u.a durch die Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit, Reformen des öffentlichen Dienstes, sowie durch die Einführung neuer Regulierungssysteme – bereits erhebliche Fortschritte erzielt, jedoch sei die Governance-Lücke den Industrieländern gegenüber nach wie vor groß.


Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins Bundesministerium für Finanzen und tauschten sich interessiert mit den Vortragenden aus.