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Finanzpolizei deckt nächste illegale asiatische Gammelküche in Wien auf

Die Finanzpolizei kontrollierte am 2. Juli in der Früh eine Wohnung im 3. Wiener Gemeindebezirk, nachdem sich Nachbarn über massiven Gestank beschwert hatten. Die Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten stießen dort auf eine illegale asiatische Produktionsstätte, die unter ekelerregenden und extrem unhygienischen Bedingungen Speisen für einen nahegelegenen Schnellimbiss produzierte.

Die gesamte Wohnung sowie zahlreiche Lebensmittel waren stark von Schimmel befallen, Fleisch wurde ungekühlt aufbewahrt und gekochte Nudeln wurden in schmutzigen Behältern und sogar in einem dreckigen Waschbecken gelagert. Die Finanzpolizei stoppte somit eine weitere illegale Küche und verhinderte, dass gesundheitlich äußerst bedenkliche Lebensmittel in Umlauf kommen.

Finanzminister Gernot Blümel: „Ich gratuliere unseren Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten zu diesem weiteren erfolgreichen Einsatz. Die Finanzpolizei leistet mit diesen Kontrollen nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen, sondern auch im Sinne der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sowie der redlichen Gastronomen.“

In der 50 m² großen Wohnung stieß die Finanzpolizei auf zwei chinesische Staatsbürger, die sich in Asylverfahren befinden. Dabei handelt es sich um eine ca. 35-jährige Frau sowie einen ca. 50-jährigen Mann. Das Alter der beiden konnte mangels jeglicher Unterlagen nur geschätzt werden. Der Mann, bei dem bereits ein Ausweisungsverfahren läuft, versuchte sich beim Eintreffen der Beamtinnen und Beamten erfolglos hinter einem Verschlag in der Toilette zu verstecken. Die Frau befindet sich noch in einem offenen Asylverfahren.

Der offizielle Wohnungsmieter ist ebenfalls Chinese und betreibt einen Asia-Schnellimbiss in der Nähe der Wohnung. Er wohnt trotz aufrechter Meldung im zentralen Melderegister aber nicht in der Wohnung und dürfte der Abnehmer der Waren sein. Die Ermittlungen gehen weiter und Strafverfahren werden eingeleitet.