Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Zoll gelingt Schlag gegen skrupellose Welpenmafia

Am Montag dieser Woche ist Beamten des Zollamtes Eisenstadt Flughafen Wien ein besonderer Coup geglückt. Bei der Kontrolle eines slowakischen PKWs auf der A2 im Ilztal entdeckten sie elf Hundewelpen, die sich aufgrund der Reisestrapazen bereits in schlechtem Gesundheitszustand befanden. Die geschmuggelten Tiere hätten in Salzburg gezüchtet und anschließend gewinnbringend verkauft werden sollen.

Blümel: „Rücksichtsloses Vorgehen besonders schockierend“

Finanzminister Gernot Blümel: „Ich gratuliere den Zollbeamten zu diesem Erfolg, der den Welpen wahrscheinlich sogar das Leben gerettet hat. Die Tiere wurden unter widrigsten Bedingungen transportiert und waren bereits dehydriert. Die Kombination aus Tierleid und Profitgier ist in diesem Fall besonders schockierend. Dieser Aufgriff zeigt, wie wichtig und vielfältig die Arbeit des Zolls ist.“

Labradorwelpen eng zusammengepfercht in Plastikboxen

Der VW Golf Kombi, in dem sich zwei slowakische Männer befanden, wurde am Verkehrskontrollplatz Ilztal in der Steiermark vom Zoll angehalten. Der Beifahrer erklärte den Beamten, dass er acht Welpen, die ihm gehören würden, im Auto mitführt und die er seiner Frau nach Salzburg bringt. Diese Aussage machte die Zöllner skeptisch und bei genauerer Untersuchung des Fahrzeugs entdeckten sie schließlich elf Labradorwelpen, die eng zusammengepfercht in drei Plastikhundeboxen aufbewahrt wurden.

Hunde in schlechtem Gesundheitszustand

Wie zu erwarten stellten die Zollbediensteten auch zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei den mitgeführten Dokumenten fest, sodass die zuständige Amtstierärztin angefordert wurde. Diese stellte fest, dass sich die Welpen in schlechtem Gesundheitszustand befanden und teilweise bereits dehydriert waren. Die Schmuggler hatten den Jungtieren weder Wasser noch Futter zur Verfügung gestellt. Die Tierärztin versorgte die Welpen und übergab sie anschließend der Tierrettung.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die beschuldigten Männer gaben schließlich zu, dass die Welpen für eine Labradorzucht in Salzburg bestimmt waren. Sowohl gegen die Zuchtstation als auch gegen die Männer, von denen an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro eingehoben wurde, laufen die Ermittlungen nun auf Hochtouren.