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Finanzpolizei zieht erfreuliche Zwischenbilanz im Kampf gegen das illegale Glücksspiel

Die Finanzpolizei hatte im Kampf gegen das illegale Automatenglücksspiel im ersten Halbjahr wieder viel zu tun. Insgesamt 278 Kontrollen wurden durchgeführt und 660 Automaten beschlagnahmt. Mehr als die Hälfte der beschlagnahmten Geräte wurden in der Bundeshauptstadt Wien sichergestellt.

Finanzminister Gernot Blümel: „Ich gratuliere den Kolleginnen und Kollegen der Finanzpolizei zu diesen bemerkenswerten Erfolgen. Das illegale Glücksspiel konzentriert sich mittlerweile auf die Ballungszentren und ist – dank der hervorragenden Arbeit der Finanzpolizei – nicht mehr flächendeckend aktiv. Der Kampf gegen das organisierte illegale Glücksspiel wird selbstverständlich konsequent fortgesetzt, um Spieler zu schützen. Die Glücksspielmafia profitiert von der Sucht der Menschen und zerstört deren wirtschaftliche Existenz, daher dürfen wir hier absolut keine Toleranz zeigen.“

Bedenklich ist die Entwicklung in Ballungszentren, und da vor allem in Wien, wo mittlerweile jeder zweite beschlagnahmte Glücksspielautomat aufgefunden wird. Alleine im ersten Halbjahr wurden daher Geldstrafen in Höhe von mehr als 13 Millionen Euro in der Bundeshauptstadt beantragt. Auch im Großraum Linz ist die illegale Glücksspielszene hochaktiv. So konnten beispielsweise bei einer Schwerpunktaktion in der vergangenen Woche gleich 28 Geräte beschlagnahmt werden. Zwischen Jänner und Juni wurden in Oberösterreich 123 Automaten sichergestellt.

In den ländlichen Gebieten hingegen ist das illegale Glücksspiel dank der Arbeit der Finanzpolizei weitgehend zurückgedrängt worden. So wurden im Burgenland, der Steiermark und Vorarlberg zusammengenommen im ersten Halbjahr nur noch zwei Geräte vorgefunden.

Die Finanzpolizei ist bei diesen Glücksspielkontrollen oftmals besonderen Gefahren ausgesetzt, da die Lokalbetreiber verschiedene Methoden – von Türen, die mit Magnetplatten gesichert sind über Reizgasangriffe bis hin zu Stromfallen – anwenden, um die Kontrolltätigkeiten zu erschweren. Zudem sind die Glücksspielstätten meist videoüberwacht und die Automaten werden aus der Ferne beim Zugriff der Beamten abgeschaltet.