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Finanzpolizei zieht erfolgreiche Bilanz nach Teigtaschen-Razzien in Wien: Mehrere Festnahmen, knapp eine Tonne Teigtaschen beschlagnahmt

Schwere Verstöße gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz sowie Delikte wegen Lohn- und Sozialdumpings und unhygienischer Lebensmittelproduktion geahndet

Die Finanzpolizei führte von Juli bis Ende Oktober 2019 insgesamt 18 Kontrollen durch und ist dabei auf 11 illegale Produktionsstätten und zwei Vertriebsstätten gestoßen. Im Zuge dieser Kontrollen wurde knapp eine Tonne Teigtaschen beschlagnahmt. Die Finanzpolizei kontrollierte 61 Personen, davon 37 ausländische Staatsangehörige und ahndete dabei 20 Verstöße gegen die Bestimmungen des Ausländerbeschäftigungsgesetzes und wegen Lohn- und Sozialdumpings bzw. Verstößen wegen nicht korrekt zur Sozialversicherung angemeldeter Personen.

Finanzminister Gernot Blümel gratuliert den Beamtinnen und Beamten: „Die gesamte Thematik wirkt im ersten Moment harmlos, ist es aber keinesfalls. Die österreichische Finanzpolizei kämpft mit gezielten Kontrollen gegen Steuerhinterziehung und Sozialbetrug und schützt damit den Wirtschaftsstandort. Diese Kontrollen werden selbstverständlich auch weiterhin stattfinden, um gegen Lohn- und Sozialdumping und extrem unhygienische Bedingungen bei der illegalen Lebensmittelproduktion rigoros vorzugehen. Hier geht es schließlich auch um den Schutz aller Konsumentinnen und Konsumenten.“

Bei den Kontrollen wurden mehrere ausländische Staatsbürger, die sich illegal im Bundesgebiet aufgehalten haben, festgenommen, und einige ausländische Staatsbürger wurden zwecks Identitätsfeststellung und Befragungen auf Polizeidienststellen gebracht. In Summe wurden Strafen in der Höhe von 37.610 Euro beantragt. Darüber hinaus leitete das Finanzamt nach Kontrollmitteilungen der Finanzpolizei bei einigen Betrieben Steuerprüfungen ein, die noch laufen. Außerdem wurde in einem Fall Stromdiebstahl festgestellt, worauf durch Mitarbeiter der Wien Energie die Demontage des Stromzählers erfolgte.