Erfolgreiche Jahresbilanz der BMF-Corona-Hotline – 361.000 Anliegen geklärt BMF beantwortet seit seinem Jahr telefonisch und per E-Mail Fragen zu Umsatzersatz, Fixkostenzuschuss und Co.; Wartezeit von weniger als 60 Sekunden; 99,6 Prozent Erstlösungsrate

Das Bundesministerium für Finanzen betreibt seit 20. April 2020 eine Corona-Hotline, um heimische Unternehmen bestmöglich zu beraten und zu unterstützen. Unter der Telefonnummer 050 233 770 werden unter anderem Auskünfte zu steuerrechtlichen Erleichterungen, Kurzarbeit, Härtefallfonds, Ausfallsbonus, diversen Hilfs-Fonds, Fixkostenzuschuss, Umsatzersatz und Verlustersatz erteilt. Die Jahresbilanz zeigt, dass die Hotline von den Unternehmen sehr gut angenommen wird und nahezu alle Fragen und Anliegen sofort beantwortet werden.

Finanzminister Gernot Blümel: „Wir haben bei Ausbruch der Krise rasch reagiert, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und Wirtschaft und Arbeitsplätze bestmöglich durch diese schwierige Zeit zu bringen. Dafür haben wir in den vergangen zwölf Monaten zahlreiche unterschiedliche, zielgerichtete Hilfsinstrumenten aufgesetzt, die bestmöglich auf die Herausforderungen in den einzelnen Branchen abgestimmt sind. Da es für die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer dabei nicht immer ganz einfach ist, den Überblick zu behalten, haben wir die Corona Hotline des BMF eingerichtet.“

Die Nachfrage nach diesem zusätzlichen Service- und Informationsangebot des BMF war hoch: So beantworteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit 20. April 2020 bis dato 361.000 Anliegen. Dabei führten die Bediensteten ca. 346.000 Telefonate und beantworteten rund 15.000 E-Mails.

Blümel: „Erfreulicherweise konnten wir 99,6 Prozent der 361.000 Anliegen bereits beim Erstkontakt lösen. Angesichts der hohen Zahl an Anfragen möchte ich mich besonders bei unseren engagierten Hotline-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken. Sie leisten seit mehr als einem Jahr einen äußerst wichtigen Beitrag im Sinne einer serviceorientierten Finanzverwaltung und für unsere heimischen Betriebe und Arbeitsplätze“, so Finanzminister Gernot Blümel.

Die durchschnittliche Wartezeit, bis Anrufer mit einer Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter verbunden werden, beträgt weniger als 60 Sekunden. Die Fragen werden im Schnitt binnen 4 Minuten beantwortet, wobei der Großteil der Anrufe in den vergangenen zwölf Monaten den Umsatzersatz, den Fixkostenzuschuss sowie den Hilfsfonds und Garantien betraf. Zu Beginn der Krise wurden vor allem Fragen zum Härtefallfonds und zur Kurzarbeit gestellt.

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr erreichbar, zusätzlich können auch schriftliche Anfragen via Kontaktformular auf der Website des BMF oder unter der E-Mail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at gestellt werden.