Wien (BMF), 29.02.2016 Wechsel in der Geschäftsführung der Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ) Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling erwartet weitere Impulse für die digitale Transformation der Verwaltung

Am 1. Mai 2016 kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung der BRZ GmbH. Mag. Markus Kaiser (43) wird neuer Geschäftsführer mit den Aufgabenschwerpunkten Betrieb / Anwendungsentwicklung / Kundenmanagement sowie Vertrieb und Sprecher der Geschäftsführung. Kaufmännische Geschäftsführerin bleibt Mag. Christine Sumper-Billinger (42).

Mag. Kaiser folgt in der Geschäftsführung auf DI Roland Jabkowski, MBA, der sich nach über 10 Jahren an der Spitze der BRZ GmbH neuen beruflichen Herausforderungen stellen möchte. Roland Jabkowski hat die Entwicklung des BRZ zu einem auch international anerkannten IT-Dienstleister der Verwaltung maßgeblich mitgeprägt, wofür ihm Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling dankt.

„Durch innovative Lösungen, den Ausbau des Kunden- und Vertriebsmanagements sowie Effizienzsteigerungen im BRZ soll es seine Position als zentraler E-Governmentpartner der Republik stärken. Mit der Neubesetzung der Geschäftsführung wird dieser Weg durch neue Ansätze und Kontinuität gewährleistet“, so Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, der das Ziel verfolgt, verstärkt kostengünstige und nutzerfreundliche Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie die öffentliche Verwaltung zu entwickeln und umzusetzen. „Von der Geschäftsführung des BRZ erwarte ich mir entscheidende Impulse für die erfolgreiche digitale Transformation der Verwaltung, die ein wesentlicher Standortfaktor ist“, so Schelling.

Mag. Markus Kaiser war zunächst im Siemens Konzern in Österreich und international im Projektmanagement und später in leitenden Positionen tätig. Seit 2011 war er Mitglied der Geschäftsleitung von Atos Deutschland. Der gebürtige Salzburger verfügt über umfassende internationale Erfahrung im IT-Dienstleistungsbereich sowie langjährige Führungserfahrung.

Mag. Christine Sumper-Billinger ist seit 2007 kaufmännische Geschäftsführerin der Bundesrechenzentrum GmbH und hat durch die Weiterentwicklung des kaufmännischen Kernbereiches sowie grundlegende Initiativen im Personalbereich das BRZ wesentlich mitgestaltet.

Die Personalentscheidung ist nach einem transparenten Auswahlverfahren auf Basis des Stellenbesetzungsgesetzes und unter Einbeziehung einer Personalberatung getroffen worden. Markus Kaiser und Christine Sumper-Billinger sind dabei als bestgeeignetste Kandidaten erstgereiht worden. Die Ausschreibung ist aufgrund des Auslaufens der Verträge der derzeitigen Geschäftsführung erfolgt.

Die Bundesrechenzentrum GmbH ist der IT-Dienstleister und marktführender E-Government-Partner der österreichischen Verwaltung. Mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut das BRZ mehr als 30.000 IT-Arbeitsplätze an 1.200 Betriebsstandorten und erzielt einen Jahresumsatz von 261,9 Mio. Euro (2014). Insgesamt entwickelt und betreibt das Unternehmen mehr als 400 E-Government-Anwendungen, die von mehr als fünf Millionen Nutzerinnen und Nutzern in Anspruch genommen werden.

Eigentümerin ist die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen. Kernmarkt sind die Bundesministerien und nachgeordnete Dienststellen, oberste Organe und ausgegliederte Rechtsträger, wie das Arbeitsmarktservice, Universitäten und die Buchhaltungsagentur des Bundes. Das BRZ kooperiert auch international, etwa in der „Allianz der europäischen Verwaltungs-IT-Dienstleister“.