Fragen und Antworten zum Härtefallfonds

Infolge der 4. Welle der Corona-Pandemie wird die Unterstützung durch den Härtefallfonds, die mit 31. Oktober 2021 ausgelaufen ist, wieder aktiviert.

Die Abwicklung wird für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmen wie bisher durch die Wirtschaftskammer Österreich vorgenommen.

Für Betriebe, die ihr Einkommen aus der land- und forstwirtschaftlichen Produktion erwirtschaften, erfolgt die Beantragung und Abwicklung über die Agrarmarkt Austria (AMA).
Die allgemeinen Förderbedingungen werden weitgehend denjenigen entsprechen, die zuletzt für die Förderung maßgeblich waren.

Die Förderung soll für die Monate November 2021 bis März 2022 gewährt werden.

Die Förderung kann beantragt werden, wenn die laufenden Kosten im Betrachtungszeitraum nicht mehr gedeckt werden können oder ein Umsatzrückgang von zumindest 40% gegenüber dem Vergleichszeitraum vorliegt.

Es werden maximal 80% der positiven Differenz zwischen dem Nettoeinkommen des Vergleichszeitraumes und dem Nettoeinkommen des Betrachtungszeitraumes zuzüglich eines Betrages von 100 Euro ersetzt.

Bei einem monatlichen durchschnittlichen Nettoeinkommen des Vergleichsjahres aus selbständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb von maximal 966,65 Euro, werden maximal 90% zuzüglich eines Betrages von 100 Euro ersetzt. Förderungswerber mit steuerpflichtigen Nebeneinkünften sind von dieser Berechnungsmethode ausgeschlossen.

Der Förderhöchstbetrag beträgt 2.000 Euro, die Mindest- bzw. Pauschalförderung beträgt 600 Euro.

Auch Jungunternehmen können die verlängerten Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Das Unternehmen muss neben den regulär bisher zu erfüllenden Voraussetzungen vor dem 1. November 2021 gegründet worden sein.