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Jetzt rasche und unbürokratische Hilfe beantragen

Um die österreichischen Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat das BMF eine Information über Sonderregelungen betreffend Coronavirus erstellt.

Erweiterte Sonderregelungen betreffend Coronavirus (Information des BMF) (PDF, 53 KB)

Zusätzlich stellen wir Ihnen ein eigenes Formular zur Verfügung, mit dem Sie steuerliche Erleichterungen beantragen können.

Kombinierter Antrag zu Sonderregelungen betreffend Coronavirus (SR 1-CoV) (PDF, 319 KB)

Sie können dieses Formular an den Postkorb corona@bmf.gv.at senden. Natürlich können Sie über FinanzOnline Anträge auch direkt mittels der vorgesehen Funktionen Vorauszahlung und Zahlungserleichterung im Menü Sonstige Services stellen. Alternativ können Sie in FinanzOnline das Formular SR 1-CoV auch unter „Sonstige Services/Sonstige Anbringen“ hochladen und einbringen.

Die steuerlichen Erleichterungen umfassen folgende Maßnahmen:

1.       Herabsetzung der Einkommen-/Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 (bis auf Null)
Um die Liquidität Ihres Unternehmens zu verbessern, können Sie die Vorauszahlungen für die Einkommen- oder Körperschaftsteuer 2020 bis auf Null herabsetzen lassen. Ergibt sich auf Grund dieser Herabsetzung bei der Veranlagung für das Jahr 2020 eine Nachforderung, werden Anspruchszinsen (Nachforderungszinsen) automatisch nicht erhoben. Für Nachforderungszinsen, welche Veranlagungszeiträume vor 2020 betreffen, besteht die Möglichkeit eines Zahlungserleichterungsansuchens.

2.      Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
Stundungen, die nach dem 15. März 2020 aufgrund von Covid-Betroffenheit bewilligt wurden und am 1. Oktober 2020 auslaufen, werden automatisch bis 15. Jänner 2021 verlängert. In diese Verlängerung werden auch alle Abgaben einbezogen, die bis zum 25. September 2020 auf dem Abgabenkonto verbucht wurden.

Alternativ zur Stundung kann ab sofort bis zum Ende der Stundungsfrist (längstens bis 1. Oktober 2020) ein Antrag auf eine begünstigte Ratenzahlung gestellt werden . Zunächst besteht ein Anspruch auf zwölf Monate Ratenzahlung; wenn pünktlich und vollständig bezahlt wird, kann im Falle erheblicher Härte nochmals eine Ratenzahlung für sechs Monate gewährt werden.

Zwischen 15. März 2020 und 15. Jänner 2021 werden keine Stundungszinsen festgesetzt. Danach beträgt der Stundungszinssatz 2 % und wird schrittweise angehoben (alle zwei Monate Erhöhung um 0,5 %).

3.       Säumniszuschläge
Für Abgaben mit Fälligkeit zwischen dem 15. März 2020 und 31. Oktober 2020 sind keine Säumniszuschläge festzusetzen.

4.      Fristerstreckung für die Abgabe von Jahressteuererklärungen für 2019
Für die Jahressteuererklärungen 2019 Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Feststellung der Einkünfte wird die Frist allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

5.       Nichtfestsetzung von Verspätungszuschlägen
Zinsen für nicht fristgerecht abgegebene Erklärungen werden bis zum 31. August 2020 automatisch nicht verhängt.

Zoll/Verbrauchsteuern/Altlastenbeitrag

Diese Regelungen gelten auch für die Einhebung der Verbrauchsteuern und des Altlastenbeitrags. Auch im Bereich des Zolls werden Stundungszinsen und Säumniszuschläge bei konkreter Betroffenheit auf einen Betrag bis zu Null Euro herabgesetzt bzw. nicht festgesetzt. Entsprechende Anträge werden von den Zollämtern sofort bearbeitet.

Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Hotline zur Verfügung.