Jetzt rasche und unbürokratische Hilfe beantragen

Wurde Ihnen eine Stundung Ihres Abgabenrückstandes nach dem 15. März 2020 aufgrund von COVID-Betroffenheit bewilligt, ist diese Stundung auf Grund einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung automatisch bis 31. März 2021 verlängert. Abgaben, die zwischen dem 26. September 2020 und 28. Februar 2021 fällig werden, sind bis zum 31. März 2021 zu entrichten. Das heißt, diese Abgaben werden automatisch mitgestundet und es muss dafür kein gesondertes Stundungsansuchen mehr eingebracht werden.

Hinweis: Wenn Ihnen bereits eine Ratenzahlung bewilligt worden ist, kann parallel keine Stundung beantragt werden und auch die gesetzliche Zahlungsfrist im Zusammenhang mit gestundeten Abgaben (31. März 2021) gilt nicht. Im Falle einer Ratenzahlung sind laufende Abgaben stets zum Fälligkeitstag zu entrichten, ansonsten tritt Terminverlust ein.

Fallen Ihre Abgabenschulden nicht unter die gesetzlich verlängerte Stundung, können Sie einen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung stellen. Dieser Antrag kann über FinanzOnline in der vorgesehenen Funktion „Zahlungserleichterung“ im Menü „Weitere Services“ gestellt werden.

Alternativ dazu stellen wir Ihnen ein Formular zur Verfügung, mit dem Sie die Zahlungserleichterung beantragen können:

Antrag auf Stundung des Abgabenrückstandes bis 31. März 2021 (SR 3-COV)

Sie können das ausgefüllte Formular SR 3-CoV in FinanzOnline unter „Weitere Services/Sonstige Anträge“ hochladen und einbringen. Sie können den Antrag auch per Post an Ihr zuständiges Finanzamt schicken oder dort persönlich abgeben. Bis 31. März 2021 können Sie den Antrag auch per E-Mail an den Postkorb corona@bmf.gv.at senden.

Zwischen 15. März 2020 und 31. März 2021 werden keine Stundungszinsen festgesetzt. Danach beträgt der Stundungszinssatz bis zum 31. März 2024 1,38% (2 % über dem Basiszinssatz).

Diese Regelung gilt auch für die Einhebung der Verbrauchsteuern und des Altlastenbeitrags.

Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Hotline zur Verfügung.