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Jetzt rasche und unbürokratische Hilfe beantragen

Um die österreichischen Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat das BMF eine Information über Sonderregelungen betreffend Coronavirus erstellt.

Erweiterte Sonderregelungen betreffend Coronavirus (Information des BMF)

Zusätzlich stellen wir Ihnen ein eigenes Formular zur Verfügung, mit dem Sie steuerliche Erleichterungen beantragen können.

Kombinierter Antrag zu Sonderregelungen betreffend Coronavirus (SR 1-CoV)

Sie können dieses Formular an den Postkorb corona@bmf.gv.at senden. Natürlich können Sie über FinanzOnline Anträge auch direkt mittels der Funktion „VZ-Herabsetzung“ oder „Zahlungserleichterungen“ stellen. Alternativ können Sie in FinanzOnline das Formular SR 1-CoV auch unter „Sonstige Services/Sonstige Anbringen“ hochladen und einbringen.

Die steuerlichen Erleichterungen umfassen folgende Maßnahmen:

1.       Herabsetzung der Einkommen-/Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 (bis auf Null)
Um die Liquidität Ihres Unternehmens zu verbessern, können Sie die Vorauszahlungen für die Einkommen- oder Körperschaftsteuer 2020 bis auf Null herabsetzen lassen. Ergibt sich auf Grund dieser Herabsetzung bei der Veranlagung für das Jahr 2020 eine Nachforderung, werden Anspruchszinsen (Nachforderungszinsen) automatisch nicht erhoben.

2.      Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
Der Zeitpunkt der Entrichtung von Abgaben kann bis 30. September 2020 hinausgeschoben werden (Stundung) oder es kann die Entrichtung in Raten bis 30. September 2020 beantragt werden.

3.       Nichtfestsetzung von bereits festgesetzten Säumniszuschlägen
Wurde für eine nicht fristgerecht entrichtete Abgabe ein Säumniszuschlag festgesetzt, können betroffene Unternehmen beantragen, dass dieser storniert wird.

4.      Fristerstreckung für die Abgabe von Jahressteuererklärungen für 2019
Für die Jahressteuererklärungen 2019 Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Feststellung der Einkünfte (§ 188 BAO) wird die Frist allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

5.       Nichtfestsetzung von Verspätungszuschlägen
Zinsen für nicht fristgerecht abgegebene Erklärungen werden bis zum 31. August 2020 automatisch nicht verhängt.

Zoll/Verbrauchsteuern/Altlastenbeitrag

Diese Regelungen gelten auch für die Einhebung der Verbrauchsteuern und des Altlastenbeitrags. Auch im Bereich des Zolls werden Stundungszinsen und Säumniszuschläge bei konkreter Betroffenheit auf einen Betrag bis zu Null Euro herabgesetzt bzw. nicht festgesetzt. Entsprechende Anträge werden von den Zollämtern sofort bearbeitet.

Für weitere Fragen zu diesen Themen steht die Nummer 050 233 233 zum Ortstarif (Mo - Do 7.30 bis 15.30 Uhr; Fr 7.30 bis 12.00 Uhr) zur Verfügung.