Änderung des Investmentfondsgesetzes 2011

Mit diesem Gesetzesentwurf sollen die Richtlinie (EU) 2021/2261 zur Änderung der Richtlinie 2009/65/EG im Hinblick auf die Verwendung von Basisinformationsblättern durch Verwaltungsgesellschaften von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren und die delegierte Richtlinie (EU) 2021/1270 zur Änderung der Richtlinie 2010/43/EU in Bezug auf die von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren umgesetzt werden.

Mit dem Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Investmentfondsgesetz geändert wird, werden zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/2261 und der delegierten Richtlinie (EU) 2021/1270 folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Es sollen Nachhaltigkeitsrisiken und –faktoren bei Verwaltungsgesellschaften erfasst, beurteilt und begrenzt werden.
  • Interessenskonflikte, die sich aus der Einbeziehung dieser Risiken in die Prozesse, Systeme und internen Kontrollen von Verwaltungsgesellschaften ergeben, sollen berücksichtigt werden.
  • Kleinanlegern, die am Erwerb von (OGAW)-Fondsanteilen interessiert sind, soll nur mehr dann ein Kundeninformationsdokument (KID) vorgelegt werden, wenn kein Basisinformationsblatt für das betreffende Finanzprodukt erstellt wurde.

Begutachtung

Der Gesetzesentwurf samt Materialien wurde am 21. März 2022 in Begutachtung versandt. Ende der Begutachtungsfrist ist der 25. April 2022.

Letzte Aktualisierung: 23. März 2022