Einsatz der Finanzpolizei in illegaler chinesischer Küche

Eine Anzeige aufmerksamer Anwohner, denen in den vergangenen Monaten intensiver Gestank aufgefallen war, brachte die Polizei und die Finanzpolizei am Mittwoch, den 11. September, an einen nicht alltäglichen Einsatzort. Im Kellergewölbe eines Wohngebäudes im 14. Wiener Gemeindebezirk fanden die Polizisten und Finanzbediensteten eine illegale Garküche vor.

In der illegalen Küche herrschten extrem unhygienische Bedingungen, so stapelte sich beispielsweise direkt neben der Kochstelle der Müll auf dem Boden. Bei der genauen Untersuchung der illegalen Kochstätte durch Polizei und Finanzpolizei machten diese eine überraschende Entdeckung. Unter einem der riesigen Müllberge versteckte sich ein 57-jähriger chinesischer Staatsbürger, der sich illegal in Österreich aufhält. Dieser war mit der Herstellung chinesischer Gerichte, wie beispielsweise frittiertem Hühnerfleisch und gekochten Nudeln, beschäftigt. Er wurde von der Polizei festgenommen.

Kurze Zeit später tauchten zwei weitere Personen bei der illegalen Produktionsstätte auf. Dabei handelte es sich um eine 57-jährige Österreicherin chinesischer Herkunft sowie ihren 30-jährigen Sohn, die vermutliche die illegale Küche betrieben. Die Befragung der beiden ergab, dass die Gerichte wahrscheinlich für einen chinesischen Imbissstand hergestellt wurden, der sich im Familienbesitz befindet.

Das vollkommen verschmutzte, etwa 50 m² große Kellergewölbe wurde darüber hinaus auch als Lagerstätte für Getränke, Öl und tiefgefrorene Waren genutzt. Die Lebensmittel wurden vom hinzugezogenen Marktamt beschlagnahmt und die illegale Garküche geschlossen. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrung auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Weitere Informationen