Zollmuseum

Von A wie Apostel Matthäus bis Z wie Zollamt – das Österreichische Zollmuseum stellt sich vor! 

Das Österr. Zollmuseum von den Anfängen bis heute 

Bereits in den 1960er Jahren wurden in der damaligen Bundeszoll- und Zollwachschule in Wien einzelne Gegenstände aus dem Zolldienst ausgestellt, die es Wert waren erhalten zu werden. Jahre später, in der neuen Zollschule, in der alle Zollbeamt/innen Österreichs ihre Ausbildung erhielten, gab es dann schon einige Vitrinen mit Uniformen und Dienstwaffen. Aber erst  mit  Eröffnung  des  neuen  Zollamtes Wien,  konnte  im  Oktober  2012  die Sammlung zum offiziellen Österreichischen Zollmuseum museal eingerichtet werden. Sie ist nun die größte Sammlung historischer Dienstausrüstung und wertvoller Dokumente der Finanz- und Zollverwaltung Österreichs. 

Die Ausstellungsräume in der Zollstelle Wien 

Das Museum besteht aus drei größeren Räumen in dem die Ausstellung präsentiert wird. 

Im ersten Raum befindet sich die umfangreiche Sammlung von Dienstwaffen aus der Zeit der österreichischen Monarchie, der Zeit der beiden Weltkriege, bis zu den noch heute verwendeten Dienstwaffen. 
Hier findet man auch diverse Uniformen, historische Zollamtsschilder, Dokumente und andere interessante Gegenstände aus der Zeit bis zum Ende der Habsburger-Monarchie am Ende des ersten Weltkrieges. 

Uniformen, Zollamtsschilder und Dokumente
Dienstwaffen aus der Zeit der österreichischen Monarchie

Der zweite Raum beschäftigt sich mit der Zwischenkriegszeit und den Uniformen während des zweiten Weltkrieges. In der Zeit dieses Krieges wurde die österreichische Zollwache in die „Reichsfinanzverwaltung“ eingegliedert. 
Ein weiteres Thema in diesem Raum umfasst den Zolldienst nach der Errichtung des so genannten   „Eisernen Vorhanges“.   Das   waren   die   technischen   Grenzsperren   die kommunistische   Länder   in   Osteuropa   gegen   die   Nachbarstaaten   des   „Westens“ errichteten. 
 

Uniformen

Im dritten Museumsraum wird die österreichische Zollverwaltung in der Nachkriegszeit (ab 1945) behandelt. Das sind die letzten Uniformen der österreichischen Zollwache bis zu deren Auflösung im Jahr 2004, nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995. Der Beitritt zur EU brachte umfangreiche Reformen und die Schließung nicht mehr benötigter Grenzzollämter, und damit auch die Auflösung der uniformierte Zollwache nach 174  Jahren  ihres  Bestandes.  Heute  werden  mobile  Kontrollen  auf  der  Straße  und Gepäckskontrollen von Reisenden, von Beamt/innen des zivilen Zolldienstes durchgeführt, die mit uniformähnlichen Dienstkleidern ausgestattet sind. 

Die letzten Uniformen der österreichischen Zollverwaltung

Organisation und Kontakt 

Das österreichische Zollmuseum in Wien gehört zum Bundesministerium für Finanzen.  
Die organisatorischen Aufgaben, die Pflege der Sammlung, sowie die Führungen werden seit 2018 vom Leiter des Museums, Regierungsrat Erich Flucka ehrenamtlich durchgeführt. 

Das Museum befindet sich in der Zollstelle Wien, Brehmstraße 14, 1110 Wien. 

Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung im Rahmen einer Führung für Gruppen ab fünf, bis maximal 15 Teilnehmer/innen möglich. Führungen für kleinere Gruppen und Einzelpersonen können nur eingeschränkt und nur auf Anfrage durchgeführt werden. 

Der Eintritt ist frei! 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Besuchszeiten: 
Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00 Uhr 

Terminvereinbarungen unter: 
erich.flucka@gmail.com oder post.zoll-museum@bmf.gv.at 
Telefon: +43 664 8482961