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Aktuelles

10.06.2026: Budget 2027/2028 und Bundesfinanzrahmen bis 2031

„Budgetsanierung im ​Zeichen der Energiekrise“ - Defizit sinkt 2028 wieder unter 3%; Investitionen in Arbeit, Bildung, Pflege, Kinderbetreuung und Standort

Vor dem Hintergrund neuer Energiepreisrisiken, geopolitischer Unsicherheit und einer schwachen Weltkonjunktur setzt die Bundesregierung mit dem Doppelbudget 2027/2028 einen fiskalpolitischen Anker für die kommenden Jahre. Das Maastricht-Defizit soll bis 2028 wieder unter drei Prozent sinken. Der Budgetpfad bringt Transparenz für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, internationale Partner und Investoren. Gleichzeitig werden strukturelle Reformen vorangetrieben, Beschäftigungsanreize gestärkt und klimaschädliche Subventionen schrittweise abgebaut.

Das Maastricht-Defizit soll von 4,2 Prozent des BIP in den Jahren 2025 und 2026 auf 3,5 Prozent im Jahr 2027 und unter 3,0 Prozent im Jahr 2028 zurückgeführt werden. Damit wird die Grundlage gelegt, das EU-Defizitverfahren nach Abschluss des Jahres 2028 zu verlassen. Dafür wird zusätzlich netto um 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2027 und 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2028 konsolidiert; brutto beträgt das Konsolidierungsvolumen 2,1 Milliarden Euro 2027 und 5 Milliarden Euro 2028.

Budgetrede (PDF, 1 MB)          ► Pressemeldung          ► Strategiebericht 2027-2030/2028-2031 und Budgetbericht 2027/2028 (PDF, 3 MB)
Tabellenmappe (Excel, 405 KB)          ► Datendownload (76 MB)          ► Interaktive Darstellung

Logo Monatlicher Vollzug 2026

29.05.2026: Bericht zur Entwicklung des Bundeshaushalts Jänner bis April 2026

Der Finanzierungssaldo des Bundes wies per Ende April 2026 ein Defizit von 12,2 Mrd. € aus und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Mrd. €. Ausschlaggebend waren höhere Einzahlungen bei den öffentlichen Abgaben, insbesondere bei Lohnsteuer und Umsatzsteuer, sowie geringere Auszahlungen im Bereich der Umwelt- und Wirtschaftsförderungen. Gegenläufig wirkten höhere Auszahlungen für Pensionen und ALV-Leistungen sowie für Zins- und Finanzaufwendungen.

Monatsbericht April 2026 (PDF, 2 MB)          ► Datendownload (65 MB)          ► Interaktive Darstellung         ► Alle monatlichen Berichte

29.04.2026: Österreichischer Fortschrittsbericht 2026

Der Fortschrittsbericht 2026 (PDF, 1012 KB) deckt die Jahre 2024 bis 2026 ab und enthält insbesondere folgende Elemente der Umsetzung des österreichischen Fiskalstrukturplans für die Jahre 2025-2029:

  • Informationen über die Fortschritte bei der Umsetzung des vom Rat festgelegten österreichischen Nettoausgabenpfads.
  • Informationen über die Umsetzung der Reform- und Investitionsverpflichtungen, die einer Verlängerung der Anpassungsperiode zugrunde liegen.
  • Informationen über die Durchführung umfassender Reformen und Investitionen zur Umsetzung der länderspezifischen Empfehlungen, der gemeinsamen Prioritäten der Union, einschließlich der Europäischen Säule sozialer Rechte, und der Ziele für die nachhaltige Entwicklung.
Logo Foerderdaten 2

22.04.2026 Aktualisierung Förderdaten 2016-2026

Die Daten zu den direkten Förderungen des Bundes und des Gesamtstaats werden ab jetzt laufend aktualisiert.

Derzeit enthalten die Daten eine Aufteilung nach Krisen-Förderungen und sonstigen Förderungen ab 2016. Ziel ist es, den Datensatz zukünftig ab 2013, dem Beginn der neuen Haushaltsverrechnung zur Verfügung zu stellen, sowie auch eine monatliche Berichterstattung.

Damit Sie keine Neuerungen bei den Daten oder in der Online-Darstellung verpassen melden Sie sich zu unserem budget.gv.at-Newsletter an.

Interaktive Darstellung         ► Förderungen Bundeshaushalt (csv) (922 KB)         ► Förderungen ESVG (csv) (2 MB)

31.03.2026 Maastricht-Ergebnis 2025 & Notifikation 2026

Statistik Austria meldet am 31.3.2026 den gesamtstaatlichen Maastricht-Saldo und Schuldenstand für 2025 an Eurostat („März-Notifikation“). Das BMF aktualisiert in diesem Zusammenhang seine gesamtstaatliche Prognose für 2026.

Mit 4,2% des BIP ist das gesamtstaatliche Defizit 2025 deutlich besser ausgefallen als bei der Erstellung des Doppelbudgets im Mai 2025 mit 4,5% erwartet. Der Bundessektor hat gegenüber den Planungen aus dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte des BIP besser abgeschnitten. Länder und Gemeinden sowie Sozialversicherungsträger haben jeweils um 0,1 Prozentpunkte schlechter als prognostiziert abgeschnitten.

Für 2026 erwartet das BMF weiterhin ein Defizit von 4,2% des BIP. Die verbesserte Ausgangssituation, die sich durch das deutlich niedrigere Defizit 2025 ergibt, gleicht sich mit dem bei Risiko einer eintrübenden Konjunktur aufgrund der aktuellen geopolitischen Ereignisse in etwa aus.

BMF-Pressemeldung          ► Präsentation Maastricht-Ergebnis 2025 & Notifikation 2026 (PDF, 340 KB)
Statistik Austria - Präsentation Öffentliche Finanzen 2025          ► Vorläufiger Gebarungserfolg 2025 (PDF, 1 MB)          ► Interaktive Darstellung

20.03.2026: BMF-Stellungnahme zu den Empfehlungen des Fiskalrates

Der Fiskalrat hat unter anderem die Aufgabe, die Budgetziele nach den europäischen Vorgaben zu beobachten, budgetpolitische Empfehlungen abzugeben und falls notwendig Anpassungspfade aufzuzeigen. Die Bundesrepublik Österreich hat den Bewertungen des Fiskalrates nachzukommen oder zu erläutern, warum sie ihnen nicht nachkommt ("Comply-or-Explain-Prinzip"). Die Erläuterung erfolgt durch eine öffentliche Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen zu den budgetpolitischen Empfehlungen des Fiskalrates.

Aktuelle Stellungnahme (PDF, 107 KB)          ► Alle Stellungnahmen          ► Fiskalrat

Logo Langfristprognose 2025

23.12.2025 Langfristige Budgetprognose 2025

Gemäß § 15 Abs. 2 BHG 2013 hat der Bundesminister für Finanzen alle drei Jahre eine hinreichend begründete, nachvollziehbare, langfristige Budgetprognose für einen Zeitraum von mindestens 30 Finanzjahren zu erstellen. Die Version des Jahres 2025 steht ganz im Zeichen der Auswirkungen der COVID-19-, Energie-, Teuerungs- und Wirtschaftskrise auf die öffentlichen Haushalte und der darauffolgenden Budgetkonsolidierungsphase. Im Ergebnis zeigt sich, wie notwendig die Einleitung der Budgetkonsolidierung durch die Bundesregierung war, und wie wichtig es ist, diese Konsolidierung fortzusetzen.

Langfristige Budgetprognose 2025 (PDF, 1 MB)         ► Datendownload (2 MB)         ► Interaktive Darstellung

► English version: 2025 Long-term fiscal projection (PDF, 2 MB)         ► Interactive presentation

28.11.2025: Einigung auf neuen Stabilitätspakt (Update 20.01.2026)

Der Stabilitätspakt regelt die Aufteilung des gesamtstaatlichen Defizits innerhalb der Gebietskörperschaften Bund (inkl. SV), Länder und Gemeinden untereinander. Mit der Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes der EU im ersten Halbjahr 2024 kam es zu neuen Vorgaben in Bezug auf die europäischen Fiskalregeln. Damit muss auch der Stabilitätspakt aus dem Jahr 2012 an die neuen Regeln angepasst werden.

Die politische Einigung auf einen neuen Österreichischen Stabilitätspakt ist ein Meilenstein auf dem Weg zu stabilen Staatsfinanzen, damit Wohlstand und soziale Sicherheit auch in Zukunft abgesichert sind – im Bund, in den Länder und den Gemeinden und Städten.

Resümeeprotokoll (PDF, 583 KB)          ► ÖStP 2025 Vereinbarung (PDF, 166 KB)          ► ÖStP 2025 Erläuterungen (PDF, 195 KB)

Datendownload

Bundeshaushalt 2024-2028

    Budget 2027 & 2028 (csv) (76 MB)
Erfolg 2024, BVA 2025, BVA 2026, BVA-E 2027, BVA-E 2028
Update 10.06.2026

  Monatlicher Vollzug (csv) (65 MB)
2024 (1-16), 2025 (1-13), 2026 (1-4)
Update 29.05.2026

  Monatlicher Vollzug - Themengliederung (csv) (1 MB)
Nur FH: 2024 (1-16), 2025 (1-13), 2026 (1-4)
 Update 29.05.2026

Spaltenbeschreibung (PDF, 170 KB)

Beteiligungen & Förderungen

   Beteiligungen 2025 & 2026 (csv) (2 MB)
Update 22.01.2026

Spaltenbeschreibung Beteiligungen (PDF, 174 KB)

   Förderungen Bundeshaushalt (csv) (922 KB)
Erfolg 2016-2024, v. Erfolg 2025, BVA 2026
Update 18.02.2026

   Förderungen ESVG (csv) (2 MB)
Update 14.01.2026