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Aktuelles
02.03.2026: Monatsbericht Jänner 2026
Der Nettofinanzierungssaldo des Bundes betrug im Jänner 2026 -3,1 Mrd. € und war damit um 1,1 Mrd. € besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Maßgeblich für das im Jahrevergleich niedrigere Defizit waren um 0,8 Mrd. € höhere Einzahlungen. Von diesen
0,8 Mrd. € resultieren 0,4 Mrd. € aus gestiegen Abgabenguthaben. Davon abgesehen fielen insbesondere die Einnahmen aus der Umsatzsteuer höher als im Jänner 2025 (+0,2 Mrd €).
Die Auszahlungen waren um 0,4 Mrd. € niedriger als im Jänner 2025. Dies ist insbesondere auf geringere Auszahlungen für die Transformation des Gebäudesektors (Sanierungsoffensive; -0, 2 Mrd. €), geringere Militärinvestitionen (-0,3 Mrd. €) sowie geringe Auszahlungen für die Breitbandförderung (-0,1 Mrd. €) zurückzuführen.
► Monatsbericht Jänner 2026 (PDF, 469 KB) ► Datendownload (57 MB) ► Interaktive Darstellung ► Alle monatlichen Berichte
23.12.2025 Langfristige Budgetprognose 2025
Gemäß § 15 Abs. 2 BHG 2013 hat der Bundesminister für Finanzen alle drei Jahre eine hinreichend begründete, nachvollziehbare, langfristige Budgetprognose für einen Zeitraum von mindestens 30 Finanzjahren zu erstellen. Die Version des Jahres 2025 steht ganz im Zeichen der Auswirkungen der COVID-19-, Energie-, Teuerungs- und Wirtschaftskrise auf die öffentlichen Haushalte und der darauffolgenden Budgetkonsolidierungsphase. Im Ergebnis zeigt sich, wie notwendig die Einleitung der Budgetkonsolidierung durch die Bundesregierung war, und wie wichtig es ist, diese Konsolidierung fortzusetzen.
► Langfristige Budgetprognose 2025 (PDF, 1 MB) ► Datendownload (2 MB) ► Interaktive Darstellung
► English version: 2025 Long-term fiscal projection (PDF, 2 MB)
23.12.2025 Förderungsbericht 2024
Der Förderungsbericht 2024 gemäß § 47 Abs. 3 BHG 2013 bietet eine Übersicht über alle aus Bundesmitteln gewährten direkten Förderungen sowie geleisteten Einzahlungsverzichte des Bundes (indirekte Förderungen). Die direkten Förderungen des Bundes beliefen sich 2024 auf 12,6 Mrd. €, die indirekten Förderungen (quantifizierte Steuererleichterungen) auf 26,7 Mrd. €. Zusätzlich erfolgt auf Basis des Europäischen Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (ESVG) ein internationaler Vergleich der insgesamt vom Staat geleisteten Transaktionen mit Förderungscharakter. Österreich wies 2024 mit einer Quote von 6,7% des BIP die vierthöchsten Förderungen aller EU-Staaten auf.
► Förderungsbericht 2024 (PDF, 5 MB) ► Förderungen Bundeshaushalt (922 KB) ► Förderungen ESVG (2 MB) ► Interaktive Darstellung
18.12.2025: Antrag auf Aktivierung der nationalen Ausweichklausel für Verteidigung
Am 11. Dezember 2025 hat der Bundesminister für Finanzen an die Europäische Kommission und den Rat der Europäischen Union den österreichischen Antrag auf Aktivierung der nationalen Ausweichklausel für Verteidigung im Rahmen des EU-Fiskalregelwerks eingereicht, wie dies auch 16 andere EU-Staaten bereits getan haben. Der Antrag muss nun von der Europäischen Kommission bewertet werden. Anschließend muss die Aktivierung der Ausweichklausel vom Rat genehmigt werden. Eine aktivierte nationale Ausweichklausel für Verteidigung toleriert eine temporäre und begrenzte Abweichung vom nationalen Nettoausgabenpfad in Höhe des Anstiegs der Verteidigungsausgaben und erleichtert so den budgetären Spielraum im Rahmen der europäischen Regelungen. Weitere Informationen zur Funktionsweise der nationalen Ausweichklausel können der Website des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Rates entnommen werden: National escape clause for defence expenditure - Consilium.
28.11.2025: Einigung auf neuen Stabilitätspakt (Update 20.01.2026)
Der Stabilitätspakt regelt die Aufteilung des gesamtstaatlichen Defizits innerhalb der Gebietskörperschaften Bund (inkl. SV), Länder und Gemeinden untereinander. Mit der Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes der EU im ersten Halbjahr 2024 kam es zu neuen Vorgaben in Bezug auf die europäischen Fiskalregeln. Damit muss auch der Stabilitätspakt aus dem Jahr 2012 an die neuen Regeln angepasst werden.
Die politische Einigung auf einen neuen Österreichischen Stabilitätspakt ist ein Meilenstein auf dem Weg zu stabilen Staatsfinanzen, damit Wohlstand und soziale Sicherheit auch in Zukunft abgesichert sind – im Bund, in den Länder und den Gemeinden und Städten.
► Resümeeprotokoll (PDF, 583 KB) ► ÖStP 2025 Vereinbarung (PDF, 166 KB) ► ÖStP 2025 Erläuterungen (PDF, 195 KB)
Bundeshaushalt
Budget 2025 & 2026 (csv) (38 MB)
Monatlicher Vollzug (csv) (57 MB)
Update 02.03.2026
Monatlicher Vollzug - Themengliederung (csv) (545 KB) Update 09.03.2026
Gesamtstaat & Konjunktur
Öffentliche Finanzen Mai 2025 (248 KB)
Öffentliche Finanzen Herbst 2025 (537 KB) Update 15.10.2025
Beteiligungen & Förderungen
Beteiligungen 2025 & 2026 (csv) (2 MB)
Update 22.01.2026
Spaltenbeschreibung Beteiligungen (PDF, 174 KB)
Förderungen Bundeshaushalt (csv) (922 KB)
Update 18.02.2026
Förderungen ESVG (csv) (2 MB)
Update 14.01.2026