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Monatliche Berichterstattung | Bundesbudget und öffentliche Finanzen | Datendownload | Selected reports in English
Letzte Updates: Vollzug 2026 (30.04.2026) | COVID-19 (30.04.2026) | Energiekrise 2022-25 (30.04.2026) | WIFO-Prognosen (27.04.2026)
Aktuelles
30.04.2026: Monatsbericht März 2026
Der Nettofinanzierungssaldo des Bundes im Zeitraum Jänner bis März 2026 betrug -7,4 Mrd. € und entsprach damit jenem des Vergleichszeitraums des Vorjahres.
Bis Ende März 2026 betrugen die Auszahlungen des Bundes 30,5 Mrd. € und waren damit um 1,3 Mrd. € bzw. 4,5% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anstieg ist unter anderem auf höhere Vorschüsse an die Pensionsversicherungsträger für Mehrkosten, insbesondere infolge der Pensionsanpassung 2026 und der höheren Hebesatzzahlungen aufgrund der KV-Beitragssatzanhebung zurückzuführen. Davon entfallen rund 0,5 Mrd. € auf die Überweisung der Pensionsversicherungsträger an den Bund (UG 24 Gesundheit) zur Schaffung des Gesundheitsreformfonds. Auch die Auszahlungen für Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen, für ALV-Leistungen sowie für Verkehrsdiensteverträge fielen höher aus. Demegegenüber wurden u.a. im Bereich Grüne Transformation, für Militärinvestitionen und für auslaufende Krisenbewältigungsmaßnahmen bis Ende März 2026 niedrigere Auszahlungen verzeichent als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Einzahlungen des Bundes beliefen sich bis Ende März 2026 auf 23,0 Mrd. € und lagen damit um 1,3 Mrd. € bzw. 6,0% über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Nettoabgaben um 0,6 Mrd. € zurückzuführen, der aus einer positiven Entwicklung der Bruttoabgaben inkl. Abgabenguthaben
(+1,6 Mrd. €, primär aufgrund Mehreinzahlungen bei der Lohnsteuer, Umsatzsteuer und den Energieabgaben) resultiert, denen höhere Ab-Überweisungen (+1,0 Mrd. €, vor allem an Länder und Gemeinden) gegenüberstehen.
► Monatsbericht März 2026 (PDF, 1 MB) ► Datendownload (62 MB) ► Interaktive Darstellung ► Alle monatlichen Berichte
29.04.2026: Österreichischer Fortschrittsbericht 2026
Der Fortschrittsbericht 2026 (PDF, 1012 KB) deckt die Jahre 2024 bis 2026 ab und enthält insbesondere folgende Elemente der Umsetzung des österreichischen Fiskalstrukturplans für die Jahre 2025-2029:
- Informationen über die Fortschritte bei der Umsetzung des vom Rat festgelegten österreichischen Nettoausgabenpfads.
- Informationen über die Umsetzung der Reform- und Investitionsverpflichtungen, die einer Verlängerung der Anpassungsperiode zugrunde liegen.
- Informationen über die Durchführung umfassender Reformen und Investitionen zur Umsetzung der länderspezifischen Empfehlungen, der gemeinsamen Prioritäten der Union, einschließlich der Europäischen Säule sozialer Rechte, und der Ziele für die nachhaltige Entwicklung.
22.04.2026 Aktualisierung Förderdaten 2016-2026
Die Daten zu den direkten Förderungen des Bundes und des Gesamtstaats werden ab jetzt laufend aktualisiert.
Derzeit enthalten die Daten eine Aufteilung nach Krisen-Förderungen und sonstigen Förderungen ab 2016. Ziel ist es, den Datensatz zukünftig ab 2013, dem Beginn der neuen Haushaltsverrechnung zur Verfügung zu stellen, sowie auch eine monatliche Berichterstattung.
Damit Sie keine Neuerungen bei den Daten oder in der Online-Darstellung verpassen melden Sie sich zu unserem budget.gv.at-Newsletter an.
► Interaktive Darstellung ► Förderungen Bundeshaushalt (csv) (922 KB) ► Förderungen ESVG (csv) (2 MB)
31.03.2026 Maastricht-Ergebnis 2025 & Notifikation 2026
Statistik Austria meldet am 31.3.2026 den gesamtstaatlichen Maastricht-Saldo und Schuldenstand für 2025 an Eurostat („März-Notifikation“). Das BMF aktualisiert in diesem Zusammenhang seine gesamtstaatliche Prognose für 2026.
Mit 4,2% des BIP ist das gesamtstaatliche Defizit 2025 deutlich besser ausgefallen als bei der Erstellung des Doppelbudgets im Mai 2025 mit 4,5% erwartet. Der Bundessektor hat gegenüber den Planungen aus dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte des BIP besser abgeschnitten. Länder und Gemeinden sowie Sozialversicherungsträger haben jeweils um 0,1 Prozentpunkte schlechter als prognostiziert abgeschnitten.
Für 2026 erwartet das BMF weiterhin ein Defizit von 4,2% des BIP. Die verbesserte Ausgangssituation, die sich durch das deutlich niedrigere Defizit 2025 ergibt, gleicht sich mit dem bei Risiko einer eintrübenden Konjunktur aufgrund der aktuellen geopolitischen Ereignisse in etwa aus.
► BMF-Pressemeldung ► Präsentation Maastricht-Ergebnis 2025 & Notifikation 2026 (PDF, 340 KB)
► Statistik Austria - Präsentation Öffentliche Finanzen 2025 ► Vorläufiger Gebarungserfolg 2025 (PDF, 1 MB) ► Interaktive Darstellung
20.03.2026: BMF-Stellungnahme zu den Empfehlungen des Fiskalrates
Der Fiskalrat hat unter anderem die Aufgabe, die Budgetziele nach den europäischen Vorgaben zu beobachten, budgetpolitische Empfehlungen abzugeben und falls notwendig Anpassungspfade aufzuzeigen. Die Bundesrepublik Österreich hat den Bewertungen des Fiskalrates nachzukommen oder zu erläutern, warum sie ihnen nicht nachkommt ("Comply-or-Explain-Prinzip"). Die Erläuterung erfolgt durch eine öffentliche Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen zu den budgetpolitischen Empfehlungen des Fiskalrates.
► Aktuelle Stellungnahme (PDF, 107 KB) ► Alle Stellungnahmen ► Fiskalrat
23.12.2025 Langfristige Budgetprognose 2025
Gemäß § 15 Abs. 2 BHG 2013 hat der Bundesminister für Finanzen alle drei Jahre eine hinreichend begründete, nachvollziehbare, langfristige Budgetprognose für einen Zeitraum von mindestens 30 Finanzjahren zu erstellen. Die Version des Jahres 2025 steht ganz im Zeichen der Auswirkungen der COVID-19-, Energie-, Teuerungs- und Wirtschaftskrise auf die öffentlichen Haushalte und der darauffolgenden Budgetkonsolidierungsphase. Im Ergebnis zeigt sich, wie notwendig die Einleitung der Budgetkonsolidierung durch die Bundesregierung war, und wie wichtig es ist, diese Konsolidierung fortzusetzen.
► Langfristige Budgetprognose 2025 (PDF, 1 MB) ► Datendownload (2 MB) ► Interaktive Darstellung
► English version: 2025 Long-term fiscal projection (PDF, 2 MB) ► Interactive presentation
28.11.2025: Einigung auf neuen Stabilitätspakt (Update 20.01.2026)
Der Stabilitätspakt regelt die Aufteilung des gesamtstaatlichen Defizits innerhalb der Gebietskörperschaften Bund (inkl. SV), Länder und Gemeinden untereinander. Mit der Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes der EU im ersten Halbjahr 2024 kam es zu neuen Vorgaben in Bezug auf die europäischen Fiskalregeln. Damit muss auch der Stabilitätspakt aus dem Jahr 2012 an die neuen Regeln angepasst werden.
Die politische Einigung auf einen neuen Österreichischen Stabilitätspakt ist ein Meilenstein auf dem Weg zu stabilen Staatsfinanzen, damit Wohlstand und soziale Sicherheit auch in Zukunft abgesichert sind – im Bund, in den Länder und den Gemeinden und Städten.
► Resümeeprotokoll (PDF, 583 KB) ► ÖStP 2025 Vereinbarung (PDF, 166 KB) ► ÖStP 2025 Erläuterungen (PDF, 195 KB)
Bundeshaushalt 2024-2026
Budget 2025 & 2026 (csv) (38 MB)
Erfolg 2024, BVA 2025, BVA 2026
Monatlicher Vollzug (csv) (62 MB)
2024 (1-16), 2025 (1-13), 2026 (1-3)
Update 30.04.2026
Monatlicher Vollzug - Themengliederung (csv) (1 MB)
Nur FH: 2024 (1-16), 2025 (1-13), 2026 (1-3)
Update 30.04.2026
Gesamtstaat & Konjunktur
Öffentliche Finanzen Mai 2025 (248 KB)
Öffentliche Finanzen Herbst 2025 (537 KB) Update 15.10.2025
WIFO-Konjunkturprognose April 2026 (168 KB) Update 27.04.2026
Beteiligungen & Förderungen
Beteiligungen 2025 & 2026 (csv) (2 MB)
Update 22.01.2026
Spaltenbeschreibung Beteiligungen (PDF, 174 KB)
Förderungen Bundeshaushalt (csv) (922 KB)
Erfolg 2016-2024, v. Erfolg 2025, BVA 2026
Update 18.02.2026
Förderungen ESVG (csv) (2 MB)
Update 14.01.2026