Budget 2025/2026
Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die Budgets 2025 und 2026 mit sämtlichen Beilagen, Tabellen und Detaildokumenten zum Bundesfinanzgesetz (BFG). Weiters sind hier Informationen zum Budgetvollzug abrufbar.
Inhaltsverzeichnis
| Finanzierungsvoranschlag | 2025 | 2026 | Ergebnisvoranschlag | 2025 | 2026 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auszahlungen | 123,2 | 125,9 | Aufwendungen | 126,7 | 127,0 | |
| Einzahlungen | 105,1 | 107,6 | Erträge | 103,7 | 107,3 | |
| Nettofinanzierungssaldo | -18,1 | -18,3 | Nettoergebnis | -23,1 | -19,7 |
Alle Bundesvoranschläge seit 2018 sind auf Budget in Zahlen und Grafiken verfügbar. Unter budget.gv.at werden weitere interaktive Grafiken und Tabellen zum Bundeshaushalt, zu den gesamtstaatlichen Eckwerten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeboten.
Parlamentarischer Prozess und Ministerrat
Am 13. Mai 2025 wurden die Regierungsvorlagen zum Bundesfinanzrahmen bis 2029, zum Budget 2025/2026 sowie zum Budgetbegleitgesetz 2025 im Nationalrat eingebracht und im Juni 2025 beschlossen:
- Bundesfinanzrahmengesetz 2025 bis 2028 – BFRG 2025-2028 und Bundesfinanzrahmengesetz 2026 bis 2029 – BFRG 2026-2029 (32/BNR) | Parlament Österreich
- Bundesfinanzgesetz 2025 – BFG 2025 samt Anlagen (35/BNR) | Parlament Österreich
- Bundesfinanzgesetz 2026 – BFG 2026 samt Anlagen (34/BNR) | Parlament Österreich
- Budgetbegleitgesetz 2025 (28/BNR) | Parlament Österreich
Die entsprechenden Ministerratsbeschlüsse vom 13. Mai 2025 sind auf der Homepage des Bundeskanzleramts abrufbar.
Budgetunterlagen
Auf dieser Seite finden Sie darüber hinaus die umfangreichen Budgetunterlagen wie beispielsweise den Budget- und Strategiebericht, die Budgetbeilagen sowie die Teilhefte der Budgetuntergliederungen.
Budget 2025 im Überblick (PDF, 1 MB)
Budget 2026 im Überblick (PDF, 1 MB)
Strategiebericht 2025 bis 2029 und Budgetbericht 2025/2026 (Beschlussfassung) (PDF, 2 MB)
Strategiebericht 2025 bis 2029 und Budgetbericht 2025/2026 (PDF, 2 MB)
Beteiligungsbericht 2025/2026 (PDF, 4 MB)
Detaildokumente der Budgetuntergliederungen 2025 (Teilheft/Verzeichnis veranschlagter Konten)
Detaildokumente der Budgetuntergliederungen 2026 (Teilheft/Verzeichnis veranschlagter Konten)
Budgetvollzug 2026
Der Nettofinanzierungssaldo des Bundes betrug bis Ende Februar 2026 -2,2 Mrd. € und war damit um 0,9 Mrd. € niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Entwicklung ist überwiegend auf höhere Einzahlungen zurückzuführen.
Bis Ende Februar 2026 betrugen die Auszahlungen des Bundes 19,3 Mrd. € und waren damit um 0,4 Mrd. € bzw. 2,0% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Anstieg ist unter anderem auf höhere Vorschüsse an die Pensionsversicherungsträger für Mehrkosten, insbesondere infolge der Pensionsanpassung 2026 und der höheren Hebesatzzahlungen aufgrund der KV-Beitragssatzanhebung zurückzuführen. Davon entfallen rund 0,5 Mrd. € auf die Überweisung der Pensionsversicherungsträger an den Bund (UG 24 Gesundheit) zur Schaffung des Gesundheitsreformfonds, die bis Ende Februar zu erfolgen hatte. Maßgeblich ist auch die Einnahmenentwicklung der Pensionsversicherungsträger aus Pensionsversicherungsbeiträgen. Zu einem deutlichen Auszahlungsanstieg kam es aufgrund höherer Zinszahlungen auch in der UG 58 Bundesfinanzierung (+0,5 Mrd. €).
Diesen höheren Auszahlungen stehen vor allem deutlich niedrigere Auszahlungen iHv. 0,5 Mrd. € in der UG 43 Umwelt, Klima und Kreislaufwirtschaft gegenüber, insbesondere für thermische und energetische Sanierungen im Gebäudesektor sowie für den Klimabonus. Der Auszahlungsrückgang in der UG 14 Militärische Angelegenheiten ist auf geringere Investitionen gegenüber dem Vergleichszeitraum zurückzuführen (-0,3 Mrd. €)
Die Einzahlungen des Bundes beliefen sich bis Ende Februar 2026 auf 17,1 Mrd. € und lagen damit um 1,3 Mrd. € bzw. 8,0% über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist vor allem auf den Anstieg der Nettoabgaben um 0,8 Mrd. € zurückzuführen, der aus einer positiven Entwicklung der Bruttoabgaben inkl. Abgabenguthaben (+1,5 Mrd. €, primär aufgrund des Anstiegs im Bereich der Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Energieabgaben) resultiert, denen höhere Ab-Überweisungen (+0,7 Mrd. €, vor allem an Länder und Gemeinden) gegenüberstehen. Wesentlich höhere Einzahlungen waren auch in der UG 51 Kassenverwaltung zu verzeichnen (+0,4 Mrd. €), die hauptsächlich die EU-Fonds Landwirtschaft/Fischerei sowie die EU-Strukturfonds betreffen. Die Rückflüsse aus den EU-Fonds sind zu einem großen Teil vom Zeitpunkt der Genehmigung der Zahlungsanträge abhängig und schwanken daher beträchtlich.
Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Monatsbericht Februar 2026 (PDF, 585 KB) und im Downloadbereich. Unter Budgetvollzug 2026 - Monatserfolge werden monatlich die unbereinigten Bundeshaushaltsdaten aktualisiert und als HTML-Tabellen zur Verfügung gestellt.
Vorläufiger Gebarungserfolg 2025
Die Auszahlungen betrugen 121,5 Mrd. € und blieben damit um 1,8 Mrd. € unter dem BVA 2025 iHv. 123,2 Mrd. €. Das ist insbesondere auf um 1,6 Mrd. € niedrigere Auszahlungen für Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen zurückzuführen. In den konjunktursensiblen Bereichen kam es vor allem aufgrund höherer Arbeitslosigkeit zu Mehrauszahlungen von in Summe 0,3 Mrd. €.
Die Einzahlungen beliefen sich auf 107,1 Mrd. € und lagen damit um 2,0 Mrd. € über dem BVA 2025.
Maßgeblich dafür waren die für die Einzahlungsseite günstigeren Konjunkturindikatoren Bruttolohnsumme und privater Konsum. In der UG 16 Öffentliche Abgaben überschritten die Bruttoabgaben den Voranschlag um 2,3 Mrd. € (zur Hälfte aufgrund höherer Einzahlungen bei Kapitalertragssteuern). Dementsprechend waren auch die Ertragsanteile an Länder und Gemeinden höher als veranschlagt.
Ebenfalls aufgrund der größeren Bruttolohnsumme überschritten die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und zum Familienlastenausgleichsfonds um jeweils 0,1 Mrd. € den BVA.
Den Mehreinzahlungen stehen Mindereinzahlungen aufgrund von Zahlungsverschiebungen bei den EU-Fonds für Landwirtschaft/Fischerei und dem EU-Strukturfonds von insgesamt 0,5 Mrd. € in der UG 51 Kassenverwaltung gegenüber.
Der gesamtstaatliche Maastricht-Saldo belief sich 2025 auf -21,5 Mrd. € bzw. -4,2% des BIP. Die Schuldenquote betrug Ende 2025 81,5% des BIP. Die Schuldenquote fiel insbesondere aufgrund einer BIP-Revision 2024 niedriger aus als im April 2025 prognostiziert.
Weitere Details finden sich im Bericht zum vorläufigen Gebarungserfolg 2025 (PDF, 1 MB).
Downloadbereich Vollzugsberichte & Daten
- Bericht zum vorläufigen Gebarungserfolg 2025 (PDF, 1 MB)
- Monatsbericht Dezember 2025 (PDF, 1 MB)
- Monatsbericht November 2025 (PDF, 842 KB)
- Monatsbericht Oktober 2025 (PDF, 943 KB)
- Bericht zur Entwicklung des Bundeshaushalts Jänner bis September 2025 (PDF, 1 MB)
- Monatsbericht August 2025 (PDF, 826 KB)
- Monatsbericht Juli 2025 (PDF, 675 KB)
Die Berichte und Tabellen zum Budgetvollzug bis Juni 2025 im Rahmen des Budgetprovisoriums sind auf der Seite Budgetprovisorium 2025 verfügbar.
- Bericht zum vorläufigen Gebarungserfolg 2025 - Tabellen (Excel, 376 KB)
- Monatsbericht Dezember 2025 - Tabellen (Excel, 297 KB)
- Monatsbericht November 2025 - Tabellen (Excel, 201 KB)
- Monatsbericht Oktober 2025 - Tabellen (Excel, 206 KB)
- Bericht zur Entwicklung des Bundeshaushalts Jänner bis September 2025 - Tabellen (Excel, 247 KB)
- Monatsbericht August 2025 - Tabellen (Excel, 198 KB)
- Monatsbericht Juli 2025 - Tabellen (Excel, 234 KB)