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Wirtschaftspolitik in Österreich

Der EU-Binnenmarkt, die Einführung der gemeinsamen Währung, die Erweiterung der Europäischen Union (EU) auf 28 Mitgliedsländer, die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft und ein rascher Strukturwandel haben die Rahmenbedingungen und Handlungsspielräume der österreichischen Wirtschaftspolitik in den letzten Jahren geprägt und grundlegend verändert.
EU-weit koordiniert, aber dennoch weitgehend im einzelstaatlichen Verantwortungsbereich verbleiben die Fiskal- sowie die Strukturpolitik. Diesen kommt - gemeinsam mit der europäischen Geldpolitik - eine entscheidende Bedeutung für die Sicherung von Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit zu. 

  • Allgemeines

    Unter Fiskalpolitik versteht man Maßnahmen der
    staatlichen Haushaltspolitik mit dem Ziel, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage
    oder einzelne Komponenten davon zu beeinflussen. mehr

  • Aktuelle Wirtschaftsdaten - Österreich

    Wichtige Kennzahlen der österreichischen Wirtschaft sind in einer Tabelle zur Information zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. Sie beinhaltet Kenngrößen zur Wirtschaftsentwicklung (zB zu Produktion, Außenhandel, Arbeitsmarkt, Finanzbereich). mehr

  • Österreichisches Stabilitätsprogramm

    Für den Zeitraum 2014 bis 2018 verfolgt die österreichische Bundesregierung eine langfristige und stabilitätsorientierte Budget- und Wirtschaftspolitik für nachhaltiges Wirtschaftswachstum mit hoher Beschäftigung. Dabei werden drei Schwerpunkte gesetzt:
    - Konsequente Fortsetzung der erfolgreichen Budgetkonsolidierung, Erzielen eines strukturell ausgeglichenen gesamtstaatlichen Haushalts ab 2016 und sukzessive Rückführung der Staatsschuldenquote;
    - Forcieren von Investitionen in den Bereichen Bildung, Universitäten, F&E und Infrastruktur für Wachstum und Beschäftigung und
    - Fortsetzung der Strukturreformen in den Bereichen Pensionen, Gesundheitspolitik, öffentliche Verwaltung, Förderungen, Arbeitsmarkt und Steuern. mehr

  • Nationales Reformprogramm

    Die Europa 2020 Strategie wurde beim Europäischen Rat vom 17. Juni 2010 beschlossen. Ziel ist es, die Beschäftigung sowie ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu forcieren. Die dahingehenden Fortschritte sind von den Mitgliedstaaten jährlich in nationalen Reformprogrammen (NRP) darzustellen. mehr

  • Übersicht über die österreichische Haushaltsplanung 2014 (Update) und 2015

    Die Übersicht über die Haushaltsplanung ist ein neues Instrument der Budgetüberwachung in der Eurozone. Durch die Analyse und Diskussion der Budgetvoranschläge sollen früher als bisher budgetäre Fehlentwicklungen erkannt und korrigiert werden. Die Übersichten sind jährlich bis 15. Oktober zu erstellen, der Europäischen Kommission sowie der Eurogruppe zu übermitteln und anschließend zu veröffentlichen. mehr

  • Wirtschaftsbericht Österreich

    Der Wirtschaftsbericht Österreich wird jährlich vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) koordiniert und in Zusammenarbeit mit allen Bundesressorts erstellt. Dieser bietet einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung, die künftigen Ziele und die vergangenen Schwerpunkte der wirtschaftspolitischen Aktivitäten der Bundesregierung. mehr

  • Langfristige Herausforderungen

    In den kommenden Jahrzehnten wird sich die Bevölkerungsstruktur in Österreich stark verändern. Die so genannte Babyboomer-Generation wird aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, gleichzeitig wird jedoch die Geburtenrate niedrig bleiben und die Lebenserwartung weiter ansteigen. Vor diesem Hintergrund wird sich die Zahl der über 65-Jährigen Menschen zwischen 2011 und 2050 fast verdoppeln. Gleichzeitig sinkt jedoch die Zahl der potentiell Erwerbstätigen (15 bis 64 Jahre) über denselben Zeitraum deutlich. mehr