Budgetangelegenheiten der EU
Österreichs Beiträge zum EU-Haushalt scheinen ebenso im Bundeshaushalt auf wie ein beträchtlicher Teil der Rückflüsse, die aus dem EU-Haushalt nach Österreich fließen.
Der Bericht zum EU-Haushalt (PDF, 424 KB) und zu seinen Auswirkungen auf den österreichischen Bundeshaushalt beleuchtet die Zusammenhänge zwischen dem EU-Haushalt und dem österreichischen Bundeshaushalt.
Kerninhalte
- Wie hoch sind der EU-Haushalt, der österreichische Beitrag zum EU-Haushalt und die Nettoposition?
- Wie werden der österreichische EU-Beitrag und die Rückflüsse aus dem EU-Haushalt nach Österreich im Bundeshaushalt verbucht?
- Wie kommt der EU-Haushalt zustande?
- Woraus ergeben sich der EU-Beitrag, die Rückflüsse und die Nettoposition?
- Wie steht Österreich im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten da, insbesondere bei großen EU-Förderprogrammen wie der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF)?
Eckdaten
- Realisierter durchschnittlicher Nettosaldo Österreichs 2021-2024 in Prozent des Bruttonationaleinkommens ohne schuldenfinanzierte Rückflüsse: -0,26% (Nettozahler).
- Österreichischer EU-Beitrag gemäß Bundesvoranschlag (BVA) 2027 und 2028: jeweils 4,4 Mrd. €.
- Ausgaben gemäß EU-Haushalt 2026: 190,1 Mrd. € an Mitteln für Zahlungen; zum Vergleich Auszahlungen des österreichischen Bundeshaushalts gemäß BVA 2026: 125,9 Mrd. €.
- Rückflüsse nach Österreich: gemäß BVA 2027 1.539,1 Mio. €, gemäß BVA 2028 1.567,9 Mio. € an Einzahlungen bzw. Erträgen.
- Neben den traditionell budgetär besonders bedeutenden Rückflüssen in den Bereichen Gemeinsame Agrarpolitik und EU-Strukturfonds nahmen jene im Bereich RRF mit rund 4,0 Mrd. € erwarteten Rückflüssen in der Finanzperiode 2021-2027 eine herausragende Stellung ein.