Finanzminister Magnus Brunner präsentiert nationale Strategie zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung Strategie basierend auf nationaler Risikoanalyse stärkt präventive und reaktive Maßnahmen

Finanzminister Magnus Brunner präsentiert die Einführung der „Nationalen Strategie zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“. Die Strategie repräsentiert die intensivierten und koordinierten Bemühungen aller relevanten Behörden, basierend auf den Erkenntnissen einer umfassenden Risikoanalyse von 2021. Dabei wurden nicht nur die Gefahrenquellen identifiziert und priorisiert, sondern auch präzise, strategische Ziele und entsprechende Maßnahmen festgelegt, um diesen effektiv entgegenzuwirken.

Die Schlüsselmaßnahmen sind in 10 Zielen zusammengefasst und umfassen beispielsweise die Förderung und Vertiefung von Public-Private Partnership Initiativen sowie die Verbesserung und Intensivierung der risikobasierten Aufsicht.

Die Strategie ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden und spiegelt die gemeinsamen Bemühungen wider, sowohl präventive als auch reaktive Maßnahmen zu stärken. Sie stellt eine umfassende Antwort auf die komplexen Herausforderungen dar, die Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit sich bringen.

Finanzminister Magnus Brunner betonte in diesem Zusammenhang: "Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind nicht nur nationale, sondern auch internationale Herausforderungen. Mit einer neuen nationalen Strategie setzen wir einen weiteren Meilenstein in Österreichs Engagement, um den finanzbasierten illegalen Aktivitäten entschlossen entgegenzutreten. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass Österreich auch in Zukunft sicher und wirtschaftlich stabil bleibt. Verbrechen darf sich nicht lohnen."

Nationale Strategie setzt strategische Ziele und konkrete Maßnahmen

Um den Herausforderungen der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung proaktiv zu begegnen, sind die Länder aufgefordert, die dem internationalen Standardsetzer Financial Action Task Force angehören, entsprechende Risiken zu erkennen und zu bewerten. Diese Bewertung bildet den Grundstein für die Entwicklung nationaler Strategien zur Risikominderung. Österreichs Ansatz zielt darauf ab, die Basis für ein gestärktes, risikoorientiertes System zu schaffen, das effektive Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ermöglicht. Die Strategie beruht auf den Erkenntnissen sowohl nationaler als auch supranationaler Risikoanalysen und legt konkrete, mittelfristige Ziele und Maßnahmen fest, wie etwa eine effektivere Verwertung inkriminierter Gelder, (Grundsatz: „Verbrechen darf sich nicht lohnen“) um die nationale Sicherheit und finanzielle Integrität fortlaufend zu verbessern.

Der erste Schritt in diese Richtung und das Hauptinstrument dazu ist die nationale Risikoanalyse 2021, die eine detaillierte Einsicht in die bestehenden Risiken in den betroffenen Sektoren bietet. Die Analyse dient als gemeinsame Grundlage für alle Behörden und Verpflichteten, um ihre Ressourcen effektiv einzusetzen und wirksame Präventionsmaßnahmen zu treffen. Die hohe Qualität der Nationalen Risikoanalyse wurde bereits in einer unabhängigen Überprüfung des Europarats festgestellt.

Für weitere Details finden Sie die Strategie zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung auf der Webseite des Finanzministeriums direkt unter diesem Link zum PDF Dokument: https://bit.ly/3LK0ibV