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Zahlungsverkehr des Bundes

Das Bundesministerium für Finanzen ist für die Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehrs des Bundes verantwortlich. Diese zentralistische Ausrichtung ermöglicht ein Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Zahlungsverkehr des Bundes

Im Rahmen des Zahlungsverkehrs des Bundes unterstützt das Bundesministerium für Finanzen die gesamte öffentliche Verwaltung wobei die wesentlichen Aufgaben in der Organisation und Durchführung des Zahlungsverkehrs des Bundes bestehen. Dazu gehören die Verwaltung der Bundeskonten, die Zurverfügungstellung verschiedener Informationen und Services sowie der Betrieb und die Weiterentwicklung der zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs erforderlichen Prozesse und IT-Verfahren (Zahlungsverkehrsdrehscheibe). Weiters obliegen dem Bundesministerium für Finanzen Grundsatzangelegenheiten wie der Abschluss von Verträgen zwischen dem Bund und den Kreditinstituten. Dabei können z. B. die Grundsatzübereinkommen für Zahlungsformen vor Ort und im Fernabsatz vom Bund, den Ländern, den Städten und den Gemeinden gleichermaßen genutzt werden. 

Mit in etwa 45 Millionen Transaktionen pro Jahr wird der gesamte Geldfluss des Bundesbudgets zentral über den Zahlungsverkehr des Bundes abgewickelt. Die Ein- und Auszahlungen in Bereichen wie z. B. Steuern, Abgaben, Beihilfen und Arbeitslosenversicherung werden im Rahmen des Zahlungsverkehrs des Bundes weitgehend als SEPA-Zahlungen abgewickelt, nur mehr ein sehr geringer Anteil dieser Transaktionen wird aufgrund laufender Modernisierung beleghaft durchgeführt.

SEPA-der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum