BMF warnt Unternehmer vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten an Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu kommen.
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl gefälschter E-Mail-Nachrichten. Diese werden im Namen des BMF an Unternehmerinnen und Unternehmer versendet.
In den betrügerischen Nachrichten steht, dass die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten überprüft und aktualisiert werden müssen. Dazu werden Betroffene aufgefordert, ein verlinktes Formular aufzurufen. Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite. Diese ist im Stil von FinanzOnline gestaltet. Auf der Seite werden Nutzerinnen und Nutzer zur Eingabe persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aufgefordert.
Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.
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ORIGINALTEXT:
Sehr geehrte Unternehmer,
mit 1. Jänner 2026 tritt für alle in FinanzOnline registrierten Unternehmerinnen und Unternehmer auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Bundesabgabenordnung (BAO), die Verpflichtung in Kraft, die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten jährlich zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Durchführung steuerlicher und verwaltungsrechtlicher Verfahren.
Sie sind daher verpflichtet, Ihre Unternehmensdaten fristgerecht über das gesicherte Formular zu aktualisieren, das über den nachstehenden Link erreichbar ist:
<Link zu gefälschter Website>
Eine nicht erfolgte, verspätete oder unvollständige Aktualisierung der Unternehmensdaten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der BAO zu verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, wie Verwaltungsstrafverfahren, führen und die ordnungsgemäße Durchführung steuerlicher Verfahren beeinträchtigen oder verzögern. Zudem können aus dem Nichterfüllen der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zusätzliche rechtliche Schritte folgen.
Das Formular ist ausschließlich über diese persönliche und gesicherte Umgebung zugänglich.
Mit freundlichen Grüßen
Bundesministerium für Finanzen
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Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.
Daher gilt: Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.
- Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
- Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
- Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
- Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen!
Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:
- anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
- offene Forderungen und drohende Pfändungen
- verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
- erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
- notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen
Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.