Österreich und die Schweiz besiegeln Doppelbesteuerungsabkommen Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl: Modernisiertes Abkommen stärkt Rechtssicherheit, Investitionen und die wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Österreich und der Schweiz.

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hat heute gemeinsam mit der Schweizer Botschafterin in Österreich, Salome Meyer, das sogenannte Änderungsprotokoll zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und der Schweiz unterzeichnet.

„Mit der heutigen Unterzeichnung schaffen wir moderne und verlässliche steuerliche Rahmenbedingungen, die insbesondere für Unternehmen und Investitionen in unseren beiden Ländern von großer Bedeutung sind. Gerade in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten sind stabile Partnerschaften essenziell. Österreich und die Schweiz verbindet eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit – das modernisierte Doppelbesteuerungsabkommen stärkt diese Partnerschaft nachhaltig“, betonte Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.

Mit dem Änderungsprotokoll wird das bestehende Abkommen an aktuelle internationale OECD-Standards angepasst. Es enthält moderne Regelungen zu Betriebsstätten, Dividenden, Zinsen, Informationsaustausch und zur Verhinderung missbräuchlicher Steuergestaltungen.

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und der Schweiz bildet seit Jahrzehnten eine wichtige Grundlage für die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder. Die nun erfolgte Modernisierung schafft mehr Rechtssicherheit für grenzüberschreitend tätige Unternehmen und Investoren und stärkt die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich. Aufgrund der erforderlichen Ratifizierungsverfahren wird das geänderte Abkommen voraussichtlich mit 1. Jänner 2028 in Kraft treten.