Kontraproduktive MaßnahmenUm einen möglichst umfassenden Überblick über kontraproduktive Maßnahmen zu erhalten, ist ein gebietskörperschaftsübergreifender (Bund, Länder, Gemeinden), systematischer Ansatz (Förder- und Transfersystem, Abgaben- und Steuersystem, Ordnungspolitik und sonstige Maßnahmen), der sowohl die finanzielle als auch die THG Dimension umfasst, zu etablieren. Für die Erreichung dieses Ziels stellt die Green Budgeting Methode ein geeignetes Tool dar. Mit Hilfe von Green Budgeting können ua. Maßnahmen, die einen kontraproduktiven Einfluss im Klima- Umwelt- und Energiekontext aufweisen, sichtbar gemacht werden.
Erste Ansätze im Umgang mit kontraproduktiven Maßnahmen wurden iRd. Green Budgeting Methode des ersten Moduls des Grünen Spending Review Zyklus Analyse der klima- und energiepolitischen Förder- und Anreizlandschaft vorgestellt. Empfehlungen zum Umgang mit kontraproduktiven Maßnahmen auf anderen Gebietskörperschaftsebenen wurden iRd. zweiten Moduls des Grünen Spending Review Zyklus Identifikation von Synergiepotentialen mit der Förderlandschaft der Bundesländer erarbeitet. In der Klima- und Umweltbeilage zum BVA 2024 wurde erstmalig zu den wesentlichen Entwicklungen im Umgang mit kontraproduktiven Maßnahmen berichtet, worauf in der Green Budgeting Beilage zum Doppelbudget 2025/2026 aufgebaut wurde.
Einen zentralen weiteren Baustein stellt die durch den NEKP mandatierte Arbeitsgruppe „Kontraproduktive Anreize und Subventionen“ dar, die auf Basis eines objektiven, daten- und methodenbasierten Ansatzes arbeitet