Marterbauer zu Inflations-Schnellschätzung: Inflation weiterhin zu hoch – Schritte der Regierung werden bald Wirkung zeigen
„Auch wenn die Inflationsrate im Dezember leicht zurückgegangen ist, bleibt sie weiterhin deutlich zu hoch. Die fehlende Bekämpfung der Inflation der Vorgängerregierung hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die uns bis jetzt schadet. Das hat zu einer im internationalen Vergleich hohen Inflation geführt“, so Finanzminister Markus Marterbauer in einer ersten Reaktion.
„In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung erste wichtige Schritte zur Bekämpfung der Inflation gesetzt, etwa im Bereich der Mieten mit der Mietpreisbremse, bei den Energiepreisen und durch regulatorische Maßnahmen bei Lebensmitteln“, erinnert Marterbauer. „Diese Maßnahmen werden bald Wirkung zeigen. Aber Inflation hat eine Vielzahl von Ursachen. Daher gibt es nicht den einen Knopf, auf den man drücken kann, um die Inflation automatisch zu senken“, so Marterbauer.
Derzeit ist ein besonderes Augenmerk auf den Dienstleistungssektor wie die Beherbergung und Gastronomie zu legen. Denn in diesem Bereich steigen die Preise überdurchschnittlich. Darüber hinaus gilt es, wie bereits angekündigt, die Treibstoffpreise genau unter die Lupe zu nehmen. „Auch wenn die Spritpreise im Dezember leicht gesunken sind, stimmt hier etwas nicht. Denn auf den Weltmärkten sind die Rohölpreise stark zurückgegangen. Bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ist dies aber nicht angekommen. Hier ist etwas faul, und manche scheinen sich ein Körberlgeld zu verdienen“, kritisiert Marterbauer.