Höchstgerichte bestätigen Kohärenz des Glücksspielmonopols

Österreichische Gerichte haben in zahlreichen verwaltungs- bzw. zivilrechtlichen Verfahren die Vereinbarkeit des österreichischen Glücksspielgesetzes mit dem geltenden Unionsrecht geprüft und bestätigt bzw. keine Bedenken geäußert. Mit Entscheidungen von März, Oktober und November 2016 haben alle drei österreichischen Höchstgerichte, der Verwaltungsgerichtshof (VwGH, Ro 2015/17/0022, 16.03.2016), der Verfassungsgerichtshof (VfGH, E 945/2016, E 047/2016 und 1054/2016 vom 15.10.2016) sowie der Oberste Gerichtshof (OGH, 4Ob31/16 ua vom 22.11.2016) bestätigt, dass das österreichische Glücksspielmonopol unionsrechtskonform ist. Seither sind zahlreiche Folgeentscheidungen ergangen, die diesen Leiterkenntnissen folgen.


VwGH: Glücksspielgesetz ist mit EU-Recht vereinbar .....
•  Ro 2015/17/0022 vom 16.3.2016 

VfGH: Glücksspielmonopol weder unionsrechtswidrig, noch verfassungswidrig
•  VfGH-Presseinformation zu E 945/2016 ua vom 15.10.2016

OGH: ..... erachtet der Senat durch die inhaltliche Entscheidung des VfGH die unions- und verfassungsrechtlichen Fragen als hinreichend geklärt.
•  4Ob31/16m ua vom 22.11.2016