Beiträge von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

Folgende Beiträge werden erhoben:

  • die Beiträge von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen nach § 39 iVm nach § 44 Familienlastenausgleichsgesetz, BGBl. Nr. 376/1967, igF: Der Hebesatz beträgt 125 Prozent des Grundsteuermessbetrages.
  • die Beiträge zur Unfallversicherung nach § 30 Abs. 3 (Zuschlag gemäß § 22 Abs. 2 lit. b) Bauern-Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 559/1978, igF: Der Hebesatz beträgt 300 Prozent des Grundsteuermessbetrages.
  • die Kammerumlage an die Landwirtschaftskammer nach dem jeweiligen Landesgesetz: Der Hebesatz ist je nach Bundesland in unterschiedlicher Höhe festgesetzt. In den meisten Bundesländern ist auch ein jährlicher Grundbetrag zur Landwirtschaftskammerumlage gesondert vorzuschreiben.
  • Bundesland Salzburg: Beiträge zum Salzburger Tourismusförderungsfonds nach den §§ 50 und 51 jeweils lit. a Salzburger Tourismusgesetz 2003: Der Hebesatz beträgt 12 Prozent des Grundsteuermessbetrages. 

Hinsichtlich der Entrichtung gelten die Bestimmungen des Grundsteuergesetzes sinngemäß. 

Die Abgabe und die Beiträge werden in einem Sammelbescheid vom zuständigen Finanzamt erhoben (Ausnahme: Landwirtschaftskammerumlage in Vorarlberg und Wien werden nicht von den Finanzämtern eingehoben.)