Allgemeine Formvorschriften und Losungsermittlung

Hier erfahren Sie, wo die Vorschriften für die einzuhaltende Form bei der Führung der Bücher  zu finden sind.

Die allgemeinen Formvorschriften, die bei Führung von Büchern und Aufzeichnungen zu beachten wären, sind in § 131 BAO näher definiert. Insbesondere sollen die Eintragungen chronologisch, vollständig, richtig und zeitnah erfolgen und die einzelnen Geschäftsfälle sollen sich anhand der Aufzeichnungen in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen.  

Ab 1. Jänner 2016 besteht - neben der allgemeinen Einzelaufzeichnungs- und Belegerteilungspflicht nach § 132a BAO „ab dem ersten Euro“ Umsatz  - außerdem Registrierkassenpflicht nach § 131b BAO bei der betrieblichen Losungsermittlung und bei Überschreiten von betriebsbezogenen Umsatzgrenzen. Für bestimmte Umsätze/Bereiche gibt es jedoch Erleichterungen, die in der Barumsatzverordnung 2015 (BarUV 2015) näher beschrieben sind.

Die elektronischen Registrierkassen bzw. Aufzeichnungssysteme, die der Losungsermittlung dienen, sind zudem ab 1. Jänner 2017 mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (Manipulationsschutz) zu versehen, die in der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) detailliert beschrieben ist.

Die Änderungen aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen betreffend Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht (bzw. Einzelaufzeichnungspflicht) werden in den folgenden Abschnitten G und H allgemein beschrieben.

Darüber finden Sie wichtige Fragen und Antworten zum Thema auf www.bmf.gv.at, Rubrik Steuern à Für Selbständige und Unternehmen à Registrierkassen.