Elektronische Dienstleistungen

Wenn Sie als Unternehmerin/Unternehmer Ihre Dienste auch über das Internet anbieten, sind einige zusätzliche Bestimmungen zu beachten.

Elektronischer Handel

Ob Sie Ihre Tätigkeit auf herkömmlichem Weg oder mittels elektronischer Medien abwickeln, ist für die Steuerpflicht unerheblich.

Unternehmerinnen/Unternehmer, die einen kommerziellen Internet-Auftritt in Form eines Web-Shops, eines virtuellen Schaufensters oder einer Homepage haben, müssen die Informationspflichten gemäß E-Commerce-Gesetz erfüllen. Die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" (AGB) müssen der Internet-Benutzer in speicher- und druckfähiger Form zur Verfügung stehen. Auf der Startseite der Homepage sollte daher ein Link zu den AGB eingerichtet werden.

Liegt ein Dienst der Informationsgesellschaft vor, muss die Websitebetreiberin/der Websitebetreiber nach § 5 E-Commerce-Gesetz den Nutzerinnen/Nutzern ständig bestimmte Informationen leicht und unmittelbar zugänglich zur Verfügung stellen. Insbesondere handelt es sich um:

  • Namen oder Firma
  • die geografische Anschrift, unter der sie/er niedergelassen ist
  • Angaben, wie die Nutzerinnen/der Nutzer mit ihr/ihm rasch und unmittelbar in Verbindung treten können, einschließlich der elektronischen Postadresse
  • Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht, sofern vorhanden
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern vorhanden 

Elektronische Rechnung

Elektronisch übermittelte Rechnungen berechtigen nur bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen zum Vorsteuerabzug.