Finanz- und Kapitalmärkte in der EU

Der Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Europäischen Union. In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Reglungen für Banken, Versicherungen, Pensionskassen sowie für Anbieter und Dienstleister der unterschiedlichsten Finanzprodukte mehrfach geändert und europaweit harmonisiert. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Stabilität der Finanzmärkte ein wesentlicher Faktor für das Wachstums- und Beschäftigungspotential in der Europäischen Union ist. Sie finden hier Informationen über wesentliche und aktuelle Projekte oder Maßnahmen zur Verwirklichung der genannten Ziele.

  • Überarbeitung der EU-Vorschriften für Banken

    Die neuen Vorschriften für Banken (Verordnung (EU) 2019/876 und Richtlinie (EU) 2019/878) sind ein weiterer Schritt zur Vollendung der nach der Bankenkrise in Angriff genommenen Reformen des Regulierungsrahmens. In Zukunft werden die Banken über eine bessere Kapitalausstattung verfügen und besser vorbereitet sein, um Turbulenzen am Finanzmarkt standzuhalten. Die angestrebte Risikominderung wird die Finanzmarktstabilität erhöhen und Fortschritte bei der Vollendung der Bankenunion ermöglichen. Gleichzeitig sollen kleine, nicht-komplexe Banken im Sinne der Proportionalität ein vereinfachtes Regime anwenden können. mehr

  • Überarbeitung der Vorschriften für Wertpapierfirmen

    Die neuen Vorschriften für die Beaufsichtigung von Wertpapierfirmen werden auf dem Grundsatz der Proportionalität aufbauen. Es sollen nur für die größten systemrelevanten Wertpapierfirmen den gleichen Regeln wie Kreditinstitute gelten und für kleine Wertpapierfirmen soll ein vereinfachtes Regime angewendet werden. mehr

  • Rechtsrahmen für gedeckte Schuldverschreibungen

    im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans zur Europäischen Kapitalmarktunion wird der Rechtsrahmen für gedeckte Schuldverschreibungen („Covered Bonds“) mit einer Richtlinie und einer Verordnung harmonisiert. mehr

  • Grenzüberschreitender Vertrieb von Investmentfonds

    Die neuen Vorschriften der Europäischen Union werden rechtliche Hindernisse für Investmentfonds beseitigen, unterschiedlichen nationalen Regelungen ein Ende setzen und so den Wettbewerb stärken. Der EU-weite Vertrieb von Investmentfonds wird erleichtert und den Anlegern wird eine größere Auswahlmöglichkeit, ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis und einen höheren Schutz geboten werden. mehr

  • Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten

    Die Richtlinie 2014/59/EU zur Sanierung und Abwicklung von Banken stellt den künftigen Rechtsrahmen für das Krisenmanagement im Finanzsektor dar. Ziel ist, dass jede Bank unabhängig von Größe und Komplexität abgewickelt werden kann, ohne die Stabilität des Finanzmarktes zu gefährden. mehr

  • Kapitalmarktunion

    Mit der Kapitalmarktunion soll die in der Europäischen Union traditionell bankbasierte Finanzierung durch weitere Finanzierungsquellen ergänzt werden. Insgesamt sollen durch die Kapitalmarktunion positive Impulse für Wachstum und Beschäftigung in der Europäischen Union entstehen. mehr

  • Basisinformationsblätter – PRIIP

    Mit der Verordnung über Basisinformationsblätter wird der Kleinanleger eine standardisierte Information über grundlegende Merkmale und Risiken von bestimmten Anlageprodukten erhalten. mehr

  • Märkte für Finanzinstrumente

    Die Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente wurde in den letzten Jahren eingehend überarbeitet und durch eine Neufassung der Richtlinie und eine unmittelbar wirksame Verordnung ersetzt. mehr

  • Versicherungsaufsichtsgesetz 2016 - Solvabilität II

    Mit dem Versicherungsaufsichtsgesetz 2016 (VAG 2016) wird die Richtlinie 2009/138/EG (Solvabilität II) umgesetzt. Das Versicherungsaufsichtsgesetz aus dem Jahr 1978 wird gleichzeitig aufgehoben. Die Verlautbarung des VAG 2016 im Bundesgesetzblatt erfolgte am 20. Februar 2015. mehr

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