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Finanzmarkt

Finanzmärkte und deren Entwicklungen spielen eine große Rolle für das Wirtschaftssystem und die Wirtschaftsentwicklung: ein stabiles Finanzsystem ist die Grundlage für Wachstum und höhere Beschäftigung.

Das Bundesministerium für Finanzen hat die Aufgabe, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Finanzmärkte ihre volkswirtschaftliche Funktion erfüllen können. Dabei geht es zum einen um den effizienten Zugang zu den Finanzmitteln (Kredite, Wertpapiere, Sonderfinanzierungen), um Unternehmen die Finanzierung ihrer Investitionsvorhaben zu ermöglichen. Zum anderen muss der Austausch an finanziellen Mitteln zwischen den Kapitalnehmern und Anlegern auf eine transparente und faire Art und Weise erfolgen, um marktwirtschaftliche Interessensgegensätze auszugleichen.

Die Finanzmarktpolitik muss auch den dynamischen Entwicklungen in den letzten Jahren Rechnung tragen: die gemeinsame Währung, die Integration der Finanz- und Kapitalmärkte in der EU, die laufenden Entwicklungen bei Finanzdienstleistungsprodukten sowie der weltweite Liberalisierungsprozess führen zu einer effizienteren Allokation des Kapitals, aber auch zu einer höheren Störanfälligkeit der Finanzmärkte aufgrund der höheren Vernetzung. 

Das Bundesministerium für Finanzen ist bemüht, diesen Herausforderungen gerecht zu werden und den Rahmen für ein solides und effizientes Finanzsystem zu schaffen.

Österreichische Bundesfinanzierungsagentur

Die Aufgabe der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) besteht in der Verwaltung und Koordination der Finanz- und sonstigen Bundesschulden, in der Kassenverwaltung des Bundes, sowie im Liquiditäts- und Schuldenportfoliomanagement der Länder und einiger Rechtsträger des Bundes.