Beteiligungsbericht 2027 und 2028

Die interaktive Darstellung folgt in Kürze.

Beteiligungsbericht 2027 und 2028

Aktuell hält der Bund direkte und mehrheitliche Beteiligungen an 102 Gesellschaften. Diese erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2025 in Summe Umsatzerlöse iHv. 33,2 Mrd. €, haben einen Personalstand von 129.269 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) und weisen eine Bilanzsumme von 362,4 Mrd. € aus.

Auszahlungen an Beteiligungen

Die geplanten Auszahlungen an Beteiligungen (ohne Pensionen und Personalämter) steigen im BVA‑E 2027 um 149,4 Mio. € auf 14.251,6 Mio. € und im BVA‑E 2028 um 146,3 Mio. € auf 14.398,0 Mio. €.

Höhere Auszahlungen an Beteiligungen (ohne Pensionen und Personalämter) im BVA‑E 2027 verzeichnen insbesondere der ÖBB-Konzern (+233,2 Mio. €) für Investitionen sowie die aws (+81,5 Mio. €), insbesondere iZm dem Standortabsicherungsgesetz 2025 (SAG). Dem gegenüber stehen rückläufige Auszahlungen an die FFG (-174,0 Mio. €) insbesondere aufgrund der Repriorisierung bei Förderungen und rückläufigen E-Mobilitätsförderungen. Zu niedrigeren Auszahlungen kommt es auch bei den Universitäten (-125,7 Mio. €), wobei es sich bei dem Rückgang vor allem um eine Umschichtung zum FTI-Pakt handelt.

Die Auszahlungen im BVA‑E 2028 betragen 14.398,0 Mio. €. Die Steigerung gegenüber dem BVA‑E 2027 in Höhe von 146,3 Mio. € beruht insbesondere auf Mehrauszahlungen an die aws (+167,1 Mio. €) primär für den Industriestrompreis und den ÖBB-Konzern (+47,9 Mio. €) aus gegenläufigen Effekten für gemeinwirtschaftliche Leistungen (‑222,7 Mio. €) sowie für Zahlungen an die ÖBB-Infrastruktur AG (+270,6 Mio. €).

Einzahlungen von Beteiligungen

Die Einzahlungen (ohne Pensionen und Personalämter) im BVA-E 2027 gehen um 42,2 Mio. € auf 1.933,5 Mio. € zurück. Im BVA‑E 2028 steigen die Einzahlungen um 91,2 Mio. € auf 2.024,8 Mio. €.

Im BVA‑E 2027 betragen die Einzahlungen 1.933,5 Mio. €. Gegenüber dem BVA 2026 entspricht dies einem Rückgang um 42,2 Mio. €. Diese Entwicklung ist insbesondere auf das AMS (‑113,9 Mio. €) zurückzuführen, da die geplante Auflösung der Arbeitsmarktrücklage niedriger ausfällt als im BVA 2026. Teilweise kompensiert werden diese Mindereinzahlungen durch höhere Dividenden der ÖBAG (+56,0 Mio. €) und der Bundesforste (+20,0 Mio. €).

Im BVA‑E 2028 sind die Einzahlungen mit 2.024,8 Mio. € veranschlagt, was einer Steigerung um 91,2 Mio. € gegenüber dem BVA‑E 2027 entspricht. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf höhere Dividenden der ÖBAG (+64,0 Mio. €) und des Verbunds (+50,0 Mio. €) zurückzuführen.